Beiträge von Katja94

    Hallo.

    Wir wohnen in einem kleinen Haus mit 2 Wohneinheiten zur Miete. Ich und mein Partner und unter uns eine alte Dame. Bisher haben wir Mieter, wie im Vertrag vereinbart, die Grundstückspflege übernommen. Jeder Partei sind zwei von vier Grasflächen zugewiesen, die Schotterauffahrt wird geteilt. Nun ist es aber so, dass die alte Dame ihren Pflichten nicht mehr nachkommen kann und wir durch gesundheitliche Einschränkungen und berufliche Veränderungen, die nun mehr Zeit abverlangen, das Grundstück auch nicht mehr ordnungsgemäß pflegen können. Nun soll diese Arbeit an einen Dienstleister gegeben und die Kosten umgelegt werden - soweit gar kein Problem.

    Nun will die Vermieterin aber, weil sie das "fair" findet, einen deutlich größeren Teil der Kosten auf meinen Partner und mich abwälzen, da wir ja zu zweit und jünger wären. Alle anderen gemeinsamen Nebenkosten werden aber schon seit jeher 50/50 geteilt (Schornsteinfeger, Stromzähler für den Keller, Beschneidung von Hecken, etc). Ich sehe nicht, warum das bei der Grundstückspflege jetzt anders sein sollte, denn wir waren ja bisher auch alle gleichermaßen zuständig und profitieren ja auch zu gleichen Teilen von der Dienstleistung.

    Ist die ungleiche Umlage der neuen Kosten, so wie die Vermieterin das gern hätte, rechtens?

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