Beiträge von besterm

    Hallo zusammen,

    ich bin Mieter eines (Bauern-) Hauses auf dem Land und habe folgendes Problem:

    Eigentlich erfolgt der Zugang zum Haus über die Einfahrt des Nachbarn, dessen Haus an mein Mietshaus grenzt. Da sich der Vermieter und der Nachbar aber verstritten haben (Familienstreit - lange Geschichte), hat der Nachbar kurzerhand einen Zaun auf seinem Grundstück um die Parkplätze vor unserem Haus gebaut, sodass wir nicht mehr über seinen Weg zu unserem Haus kommen. Dazu haben wir auch noch ein Zutrittsverbot seines Grundstücks erhalten.

    Scheinbar gibt es ein Zugangsrecht, weswegen auch angeblich ein Gerichtsverfahren läuft, es tut sich aber seit über einem Jahr nichts. Offiziell haben wir nun keinen Zugang mehr zum Haus und müssen die ca. 100 Meter einen leichten Hügel über eine Wiese zur Haustür laufen. Das ist gerade im Winter und bei Matsch sehr ärgerlich, es wird teilweise auch sehr rutschig! :rolleyes:

    Auch die Autos können wir nur noch auf der komplett vermatschten Wiese unten am Straßenrand parken. Kennt sich damit jemand zufällig aus oder hatte schon ein ähnliches Problem? Wir warten nun seit knapp einem Jahr darauf, dass uns der Vermieter entweder einen eigenen Parkplatz baut (Platz ist genug), oder dass sich im Gerichtsverfahren etwas tut. Wir werden aber konstant hingehalten, mal hat der Vermieter Kopfschmerzen, mal ist das Handy kaputt und er kann deswegen nicht telefonieren.

    Gibt es ein Recht auf einen begehbaren Zugang zum Haus? Könnten wir dadurch eine Mietminderung erlangen?

    Vielen Dank euch!

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