Beiträge von StefanO1

    Hallo zusammen,

    zur Gesamtsituation: Wir sind im Jahr 2020 in ein Neubaugebiet gezogen, Erstbezug. 82 Quadratmeter. Fußbodenheizung, natürlich super isoliert. Uns wurde damals gesagt, dass die Anlage über ein eigenes hochmodernes Blockheizkraftwerk verfügt, das mit Gas betrieben wird (jetzt stellt sich heraus, dass es über einen Contractor betrieben wird). So weit so gut. Die Nebenkostenabrechnungen für 2020 und 2021 waren schon nicht günstig, die in der Nebenkostenabrechnung aufgeführten Brennstoffkosten waren auch 2021 schon bei 14,8 Cent/kWh.

    Die Abrechnung für 2022 kam diesen Monat und hat das noch einmal deutlich übertroffen. Hier reden wir über Brennstoffkosten in Höhe von 28 Cent/kWh. In der Rechnung dafür findet sich eine Prognose für 2023, in der für das erste Quartal 2023 mit einem Arbeitspreis (zu dem noch zwei Grundpreise hinzukommen) in Höhe von 40 Cent/kWh gerechnet wird. Es wird also noch teurer. Und bei einem Blick auf die Gaspreise frage ich mich dann schon, an welcher Stelle die Grenze zur Sittenwidrigkeit erreicht wird? Gibt es Chancen das anzufechten? Es kann ja eigentlich nicht sein, dass man beim Wärmecontracting der völligen Willkür von Vermieter + Contractor ausgeliefert ist. Gut, es ist keine Willkür, sondern wurde 2018 in einem langfristigen Vertrag mit einer Preisformel festgelegt (siehe Anhänge), aus der hervorgeht, dass wir eben immer deutlich ungünstiger wegkommen, als der durchschnittliche Gaskunde.

    Was bedeutet das in der Praxis? Wir haben für das Jahr 2022 Kosten für Heizung + Warmwasser in Höhe von 2892 Euro und Gesamtbetriebskosten in Höhe von 4971 Euro (auch dieser Wert erscheint mir etwas hoch...). Als wir vorher in einer ähnlich großen 100 Jahre alten, schlecht isolierten Altbauwohnung gewohnt haben, die über Strom beheizt wurde, waren unsere Kosten deutlich geringer. Lässt sich da was machen?

    Ich hab mal die Bestandteile der Abrechnung, die mir wichtig erschienen, angehängt.

    Beste Grüße

    Stefan

    PS. Ah, hab noch die Formel für den Arbeitspreis vergessen, hier ist sie.

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