Beiträge von Puerol

    Mein Untermietvertrag wurde vor 1em Jahr unter Zeugen mit der Hauptmieterin (nicht Eigentümer) im gegenseitigem Vertrauen mündlich vereinbart. 400 € sollte die Warmmiete für das 12 qm unmöblierte Zimmer ausmachen. Schlüsselübergeben - eingezogen - Miete bezahlt ! Es gibt noch eine 2. Untervermietung (sind also zu 3. in dieser Wohnung).

    In dieser Zeit gab es bei mir gesundheitliche Probleme/Psychischer Klinikaufenthalt und später noch eine Epilepsie-Diagnose, welches alles medikamentös eingestellt wurde. Mieten wurden monatlich immer bezahlt, auch wenn das ein oder ander mal mit tageweisen Verzögerungen.

    Vor 5 Wochen hat mir die Hauptmieterin das Untermietverhaltnis mündlich wegen "Eigenbedarf" beendet. Etwas geschockt habe ich nur bemerkt "ja ok", habe natürlich versucht sofort etwas anderes zu bekommen. Alleine das gestaltet sich sehr schwierig, aussichtslos macht die Suche aber die Tatsache der Insolvenz des Arbeitgebers und anstehenden Arbeitslosigkeit, welche dann noch dazukam.

    Ein Versuch mit der Hauptmieterin zu sprechen verlief erfolglos sie besteht auf die Kündigungsfrist von gesamt 7 Wochen zum 30.09. - auf die Aussage hin, dass es sich dabei aber um einen rechtsgültigen Mietvertrag handelt eskaliert die Wohnsituation.

    Ein weiteres Gespräch mit mehreren Zeugen (beider Seiten) brach keinen akzeptablen Kompromiss. Die Hauptmieterin bot 1.000 € an, wenn ich pünktlich zum 30.09. ausziehe, drohte im gleichen Zug auch an am 30.09. nicht mehr in die Wohnung zu kommen. Geld spielt angeblich keine Rolle.

    Fakten aus meiner Sicht:

    - ein rechtsgültiger Mietvertrag mündliche abgeschlossen nach BGB unter Zeugen

    - es gab zu keinem Zeitpunkt Abmahnungen, z.B. wegen Rauchen im Zimmer (weder schriftl. noch mündlich)

    - keine schriftliche Kündigung

    - eine zu kurze Kündigungsfrist ohne tatsächlichem Eigenbedarf (soll nur ein Arbeitszimmer werden, obwohl bisher auch Home-Office gearbeitet wurde)

    - keine mündliche Zustimmung auch wenn die Hauptmieterin ein (ja ok ....) es so wertet

    - eine unterschriebene Mietschuldenfreiheitsbestätigung, welche ich mir die Tage unterschreiben habe lassen

    - keinen Monat mit der Miete im Rückstand, wenn an einzelnen Monaten um wenige Tage verspätet.

    Fakten aus ihrer Sicht:

    - ein auf Vertrauen basiertes Mitbewohnen gegen Warmmiete

    - ein jetzt zerrüttetes unzumutbares Vertrauensverhältnis

    - die Epilepsie-Diagnose, eine Medikamenten-Entzug hätten ihr mitgeteilt werden müssen

    - an einzelnen Monaten kam Miete zu spät

    - mangelnde Körperhygiene

    - Ein mündlichens OK zur Kündigungsaussage

    - 5 Wochen keine Reaktion auf die Kündigung damit eine ordentliche Kündigung

    - Kein Zugang mehr zum 30.09.2023 - egal ob mit oder ohne Polizei

    - keine vorhandene Ummeldung,

    Maßnahme seitens der Hauptmieterin seit gestern:

    - WLan-Zugriff wurde gesperrt

    - Toilettenpapier wurde entfernt

    - will mich wegen ausstehender Ummeldung melden

    Was soll ich tun ? Wie kann ich verhindern, am 30.09. vor verschlossenen Türen zu stehen ?

    Vielen Dank schon mal !

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