Beiträge von melinski

    Hallo!

    Danke für die Tipps, mit denen wir in Zukunft besser vorbereitet sein werden. Ihr seid super!

    Der empfundene Stress und die Entscheidung ausziehen zu wollen, waren der Summe der Probleme in einem so kurzen Zeitraum zu Beginn der Mietzeit und dem Umstand, dass unsere Vermieter in der Doppelhaushälfte unsere direkten Nachbarn sind, geschuldet. Da fällt es mit dem Ignorieren etwas schwerer, wenn auch die rechtsgültigen Eckdaten des Vertrages schon an der Kante gewesen sind und diese sich auch privat mehr für unser Leben interessieren, als angenehm ist. Für die Zukunft wollten wir nicht in ständiger Wachsamkeit leben müssen, nicht erneut übervorteilt zu werden. Ein einzelner Tropfen mag nicht nach viel aussehen, aber bei einem mit vielen Tropfen gefüllten Faß den Ausschlag geben :)

    Für's nächste Mal gilt aber definitiv Augen offen halten, keine spontanen Zusatzvereinbarungen unterschreiben und bei Unsicherheiten erstmal Kenner/Profis fragen.

    Hallo zusammen!

    Vielen Dank für eure Antworten und Hinweise, die gute Impulse gegeben haben!

    Soweit ich das nachlesen konnte, muss eine (Teil-)Möblierungszuschlag nicht ausgewiesen werden, wenn dieser Teil der Grundmiete ist. Aus der Quelle von Grace vom Berliner Mietverein zum Aspekt des Mietzinses werde ich nicht wirklich schlau, weil der Begriff im deutschen Mietrecht anscheinend veraltetet und nicht genau definiert zu sein scheint.

    In unserem Fall ist der Teilmöblierungszuschlag jedoch spontan beim Termin zur Unterschrift des Mietvertrags noch extra zu den Nebenkosten hinzugekommen und als Teil dieser nachgereicht worden. Zu den Nebenkosten habe ich gefunden, dass dort auf Verlangen alle Belege und Kosten aufgeschlüsselt werden müssen. Gilt dies dann ebenso für den Zuschlag, der ein Teil dieser ist?

    Wir haben auch einige Wochen darüber nachgedacht, ob wir vielleicht falsche Erwartungen hatten und können verstehen, dass es vielleicht so wirken mag. Aber deren vermeintliche Transparenz hat sich, nachdem sich mindestens die Hälfte der Zuschlagskosten als fehlerhaft erwiesen haben, als trügerisch erwiesen. Auch in einer weitern Individualvereinbarung sind mehrere rechtswidrige Punkte (bewertet von einer Mietrechtsanwältin) vorhanden und im privaten Umgang gab es ebenfalls mehrere unangenehme Situationen. Zum Beispiel wäre die Wohnung nicht vermietet worden, wenn nicht dauerhaft ein Haustürschlüssel bei den Vermieter verbleiben würde (rechtswidrig laut Anwältin) oder es wurde versucht, uns an den Kosten einer privaten Versicherung der Vermieter zu beteiligen. Auf unsere Nachfrage bezüglich der Anlage der Mietkaution wurden wir beispielsweise zwei Monate lang hingehalten und nachgewiesenermaßen bewusst belogen. Dazu kommen noch weitere Punkte, die den Rahmen sprengen würden. Und ja, wir waren unter Druck, eine Wohnung zu bekommen und überrumpelt von den Extras bei der Vertragsunterschrift :)

    Viele Grüße und danke euch!

    Hallo zusammen,

    wir bewohnen seit ein paar Monaten eine privat vermietete Wohnung und sind wegen mehrerer Ungereimtheiten im Mietvertrag (z.B. nicht ordnungsgemäß angelegte Kaution und rechtswidrige Zusatzvereinbarungen) im Streit mit unseren Vermietern. Seit Weihnachten findet die Kommunikation ausschließlich mit dem Anwalt unserer Vermieter statt. Wir sind Mitglied im Mieterbund und wurden bisher auch gut beraten. Wir haben aber vorerst keinen neuen Termin und möchten uns hier mal Meinungen zu einem Thema einholen.

    Es geht um die Inventarliste unserer teilmöblierten Wohnung. Darauf befinden sich viele Einträge, von denen wir uns eigentlich sicher sind, dass sie da nicht drauf gehören. Da sind z.B. zu nennen:

    • Briefkasten + Deckel (Mindestausstattung?)
    • Mikrofasertücher (Verbrauchsgüter?)
    • Arbeitskosten der Vermieter (kein "Inventar"?)
    • uvm.

    Das Inventar wird über 10 Jahre abgeschrieben und wir zahlen 20 € pro Monat. Wir haben Einsicht in die Belege gefordert, aber die Fristen sind mehrfach nicht eingehalten werden, sodass wir ab dem kommenden Monat den Teilmöblierungszuschlag vorerst nicht weiter zahlen. Es sind auch Gegenstände dabei, die bei e**y Kleinanzeigen gekauft wurden und somit wohl kein Belegt vorliegen.

    Abschließend vielleicht noch zur Info: Wir konnten entgegen der ursprünglich vereinbarten Mindestmietdauer von 2 Jahren eine 3-Monte-Kündigungsfrist raus handeln und haben zum 30.4. gekündigt. Aber nach all der Dreistigkeiten, die sich die Vermieter erlaubt haben, geht es uns inzwischen ums Prinzip und darum, dass unsere Nachmieter nicht den selben Kram durchmachen müssen. Von einer Nachbarin wissen wir, dass auch unsere Vormieter es hier nur die Zeit der Mindestmietdauer ausgehalten haben und dann raus wollten.

    Anbei die Inventarliste. Ich bin gespannt auf eure Beitrage.

    Bilder entfernt wegen enthaltenen Firmennamen. Siehe dazu die Anleitung zum Hochladen von Dateien.

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