Beiträge von Tony89

    Hallo ihr Lieben!

    Ich hoffe jemand kann mir hier helfen. Und zwar geht es um folgenden Fall:

    Ich habe Gewerberäume gemietet und aus persönlichen Gründen bereits letztes Jahr zum 31.07.24 gekündigt (Kündigungsfrist war leider so lang). Nun sind die Nebenkosten ein sehr hoher Teil der Miete. Da die Räumlichkeiten seit letzten September quasi leer stehen, steht auch die Heizung nur auf Frostschutz.

    Als ich am Dezember nach dem Rechten sah, fiel mir auf das der Wärmemengenzähler plötzlich defekt ist. Dies teilte ich dem Vermieter mit. Schließlich soll mein Verbrauch nicht geschätzt werden (und damit potentiell viel teurer ausfallen).

    Nun ist es so, dass mir auf Nachfrage zuerst mitgeteilt wurde, dass im Januar bei der Jahresablesung der Zähler mit getauscht wird. Auf spätere Nachfrage ob dies erfolgt sei, meinte der Vermieter im gesamten Haus (2 Gewerbe, mehrere Wohnungen) seien die Wärmezähler ausgefallen (ist das überhaupt möglich?!) und sie würden sich ein Angebot machen lassen. Bis heute ist also kein Wechsel erfolgt und es wird sich vermutlich noch wochenlang ziehen.

    Meine Angst ist nun, dass der Vermieter am Ende einfach meinen Verbrauch schätzt und ich viel Geld in den Sand setze (es geht um 450€ Nebenkosten monatlich).

    Mache ich mich umsonst verrückt? Gibt es irgendwas das ich beachten muss? Kann ich irgendwas tun um meinen Schaden zu mindern? Hab ich den Zonk gezogen? Über einen Ratschlag wie ich mich verhalten soll wäre ich sehr dankbar.

    Hallo Leipziger82, danke für die Antwort!

    Heute geschah tatsächlich gefühlt ein Wunder. Ich kam nach hause und nach ewigem hin und her hat die Hausverwaltung es endlich hinbekommen einen Aushang zu machen, mit Hinweis, dass der Raum maximal einen kurzen Zeitraum stoßgelüftet werden darf und das Fenster ansonsten geschlossen bleiben soll.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich mich mal wegen solcher -verzeihung- ********* rumstreiten muss. Ich hoffe die Frau hält sich jetzt an die "offizielle Anweisung" und lässt sich keinen neuen Mist einfallen.

    Hallo ihr Lieben,

    euer Rat wird dringend benötigt.

    Zur Einordnung aber zuerst einmal ein paar Eckdaten:

    Ich wohne in einem Mehrfamilienhaus zur Miete. Alles Eigentumswohnungen die entweder vermietet sind oder in denen der Eigentümer wohnt. In "meinem" Aufgang wohne ich im Erdgeschoss. Außer meine Wohnung befindet sich darin, mangels Unterkellerung, ebenso der "Keller" und ein Trockenraum für die Wäsche. In dem Trockenraum befindet sich ebenso der Elektrokasten.

    In den Etagen über mir wohnen noch weitere 4 Parteien (die 5. Partei im Dachgeschoss ist nicht belegt).

    Nun zum Problem: Seit Monaten lässt die Bewohnerin über mir das Fenster im Trockenraum dauerhaft mindestens angekippt. Egal ob +30 Grad oder -12 Grad. Es kam auch schon vor, dass das Fenster voll offen stand. Dazu wird auch oftmals die Brandschutztür per Keil von ihr offen gehalten. Und die Heizung direkt am Fenster läuft natürlich auf hochtouren.

    Das ging so weit, dass ich schon Nachts 23 Uhr das weit offenstehende Fenster schließen musste.

    Ich habe das Gespräch mit ihr gesucht, doch die Frau lässt nicht mit sich reden. Sie hat eine ganz furchtbare Persönlichkeit und führt sich so auf, als gehört ihr das Haus. Laut ihrer Aussage wäre im Trockenraum ein muffiger Geruch - was ich nicht bestätigen kann...außer wenn ihre Wäsche hängt.

    Mir ist bewusst, dass Lüften wichtig ist. Gerade in einem Trockenraum. Aber den ganzen Tag das Fenster offen haben bei so hohen/niedrigen Temperaturen? In meinen Augen völlig absurd.

    Ich las, dass lüften bei so niedrigen/hohen Temperaturen sogar Schimmelbildung begünstigen kann.

    Weiterhin ist es absolute Energieverschwendung und ich bin nicht bereit den Anteil an den Nebenkosten mit zu tragen. Zumal es auch meine eigenen Heizkosten erhöht.

    Mal davon abgesehen, dass es ein Sicherheitsrisiko ist - jeder kann problemlos durch das offene Fenster einsteigen und von da aus an den Stromkasten/in den Keller bzw. Rest des Hauses. Von offenen Brandschutztüren brauchen wir gar nicht erst anfangen.

    Ich habe mich bereits mit Vermieterin und Hausverwaltung in Verbindung gesetzt, leider ohne Ergebnis. Ein Gespräch hätte zwar stattgefunden, geändert hat sich aber nichts.

    Welche Möglichkeiten sich zu verhalten gibt es eurer Meinung nach? Oder reagiere ich vielleicht über?

    Für Rat wäre ich sehr dankbar!

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