Hallo , vielleicht hat jemand Erfahrung?
meine Freundin und ich möchten in eine gemeinsame Wohnung ziehen. Sie hat einwandfreie Bonität, ich hingegen bin verschuldet und habe vor 1,5 Jahren die Vermögensauskunft abgegeben.
Meine Familie bürgt für mich im Falle eines Mietverhältnisses.
Heute erhielten wir die Absage von einem großen Vermieter und der begründete seine Entscheidung wie folgt:
1. Nehmen die - und auch die allermeisten anderen Vermieter - keine Bürgschaften an
2. Wenn mindestens eine Person, die im Mietvertrag steht, die Vermögensauskunft abgegeben hat (erkennbar an der Bonitätsstufe), dann wird die Wohnung grundsätzlich nicht vermietet. Laut der Auskunft handeln so alle großen Vermieter.
3. Es ist nicht zulässig die verschuldete Person aus dem Mietvertrag zu entfernen. Alle volljährigen Personen die in der Wohnung sind müssen den Mietvertrag unterschreiben.
Nach dieser Erklärung scheint es so, dass mit mir als Mitmieter automatisch kein Mietverhältnis stattfinden wird und das bei allen großen Vermietern. Mir ist bekannt, dass der Vermieter sich seine Mieter selbst aussuchen kann.
In Deutschland leben leben derzeit zirka 1 Mio Personen die in den letzten 2 Jahren die Vermögensauskunft abgeben mussten. Wie machen es diese verschuldeten Personen bei der Wohnungssuche?
Meiden die große Vermieter und bewerben sich nur bei den kleinen Vermietern, oder wie funktioniert es, dass diese verschuldeten Leute überhaupt einen Mietvertrag bekommen?