Hallo,
ich habe gestern die Nebenkostenabrechnung für das vergangene Jahr im Briefkasten gefunden und gott sei Dank schon gesessen, als ich den Brief geöffnet habe. Allein die kWh der Wärembereitstellung (Heizung) sind von ca. 53.000 auf 132.000 angestiegen, bei der Warmwasseraufbereitung war das Verhältnis ähnlich gestiegen. Das ergibt natürlich eine saftige Nachzahlung. Auf meine Frage an die Hausverwaltung, wie sich das denn erkläre, meinten die MA, dass die Heizung ja kaputt war und den ganzen Winter durchgehend auf voller Leistung betrieben wurde, um warme Wohnungen zu gewährleisten. Im Sommer wurde der Wärmetauscher dann erneuert. Es sei anscheinend nicht zumutbar gewesen, in der Heizperiode zu erneuern, da dann die Heizung ausgeschaltet werden müsse. Allerdings hat es die HV auch nicht sonderlich interessiert, als wir aufgrund technischer Störungen zwei, drei Tage bei 16 Grad Celsius in der Wohnung gefroren haben.
Nun meine Frage - muss ich als Mieter diese Wahnsinnsabrechnung akzeptieren oder kann ich Fahrlässigkeit gegenüber der HV oder meinem Vermieter geltend machen? Schließlich gab es schon seit meinem Einzug 2003 jeden Winter Probleme und die wurden nie behoben.
Danke schon im vorhinein für eure Antworten.
LG Susanne