Beiträge von Jay82

    Hallo,

    momenten habe ich folgende Situation:

    Seit letztem Jahr hat mein Vermieter einen externen Dienstleister für den Winterdienst beauftragt, bzw. hat die Hausgemeinschaft dies beschlossen, vorher mussten die Mieter hier selbst räumen.

    Letztes Jahr konnte ich den Vermieter noch dazu bewegen die Kosten zu streichen, weil ich davon nichts wusste und teilweise sogar noch selbst geräumt habe. Dieses Jahr besteht er aber auf die Zahlung, welche meiner Meinung nach nicht korrekt ist.

    In meinem Mietvertrag ist nicht explizit der Winterdienst hinterlegt, daher ist eine Umlage meiner Meinung nach nicht zulässig.

    Um mich nicht weiter in der jetzigen Situation (Virus usw.) damit auseinanderzusetzen und Konflikte eigentlich vermeiden will, dachte ich mir, dass ich die Kosten für dieses Jahr unter Vorbehalt übernehme und meinem Vermieter vorschlage eine Lösung für die folgenden Jahre zu finden.

    Das könnte natürlich eine Kettenreaktion auslösen. Eine Mieterhöhung zum Beispiel, allerdings liegt meine Miete deutlich über dem Mietspiegel der Stadt, könnte der Vermieter dennoch aus "Trotz" einfach die Miete erhöhen, weil ich mich hier querstelle? Investitionen oder ähnliches gab es nicht.

    Zudem möchte ich durch die diesjährige Zahlung keinen Präzedenzfall schaffen, das "Unter Vorbehalt" gilt ja nur für 2 Wochen. Wenn diese dann verstreichen und ich nichts weiteres unternommen habe, kann der Vermieter später damit argumentieren, dass ich ja in diesem Jahr gezahlt habe und dadurch dem Winterdienst quasi durch die Zahlung generell zugestimmt habe?

    Ich bin momentan etwas überfragt wie ich mit der Situation umgehen soll.

    Vielen Dank schon einmal für die Antworten.

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