Servus und guten Tag,
ich wohne in einem großen Mehrfamilienhaus (ca. 15 Parteien) im Münchener Zentrum. Das Haus gehört mit dem 2 Nachbarhäusern, seit ca. 2 Jahren einer Genossenschaft.
Vor kurzem hat die Genossenschaft die Innenhöfe umgestaltet und zugegebener Maßen etwas verschönert. Leider blieben bei dieser Maßnahme die Stellplätze für Fahrräder auf der Strecke. Der Innenhof hatte 2 große Fahrradständer für ca. je 10 Räder. Zusätzlich standen noch Räder so im Hof weil kein Platz im Ständer war. Jetzt gibt es nur noch 2 kleine Ständer für zusammen ca. max 10 Räder. Die sollen auch noch kostenpflichtig sein. Wer also einen Stellplatz haben will, muß einen mieten. Die Bewohner die keinen Platz mieten oder keinen bekommen haben, sollen die Räder in den Keller stellen.
Wenn dies nicht gemacht wird, will die Genossenschaft die Räder entsorgen...
Die Aufregung ist natürlich groß bei uns Mietern.
1. Es sind viel zu wenig Stellplätze
2. Ich soll dafür auch noch zahlen
3. Die Stellplätze sind noch nicht einmal überdacht. Ich zahle also dafür, dass mein Rad im Regen steht
4. Wenn ich nicht bereit bin meine Rad jeden Tag in den Keller zu stellen und es wieder rauszuschleppen(als Mann vielleicht noch machbar, eine Frau wäre damit völlig überfordert), droht die Genossenschaft mit Entsorgung
Was kann man da machen? Können wir uns als Mieter dagegen sperren? Wie sieht es mit der Entsorgung aus, darf die Genossenschaft so etwas überhaupt?
Gruß
Frank![]()