Beiträge von LoseYourMind

    Was ich noch vergessen habe zu erwähnen

    -> Das Haus ist verklinkert. Mir ist aufgefallen, dass auf der Seite des Hauses, wo der Schimmelbefall bei mir am stärksten ist, sich ungefähr auf Höhe meiner Decke von außen ein schwarzer Strich entlang des Hauses zieht. Ich meine man kann keine absolut sicherer Ferneinschätzung abgeben, aber könnte sich das jemand vllt über ein Foto anschauen und seinen Standpunkt dazu abgeben, ob er von Feuchtigkeit hervorgerufen werden könnte?

    Ich möchte das Foto ungern einfach hochladen, da vllt auch mein Vermieter in diesem Forum ist 8o

    Ich finde auch, dass Mietminderung wohl bedacht sein sollte.

    Ich persönlich befinde mich derzeit auch in der gleichen Situation und bin mir relativ sicher, dass es wirklich zu einem Rechtsstreit eskaliert, sofern ich nun die Mietminderung androhe. Ich habe mich aber bereits etwas schlau gemacht über folgende Seite

    [Link entfernt]

    Dort werden verschiedene Sachverhalte präsentiert und nach ausgiebigem Vergleich kann man dann Parallelen ziehen.

    Ich wünsche viel Glück!


    LG

    Danke erstmal für eure Antworten Leute!!!!

    @ Schweinchenfan -> Was soll das heißen? Hat er das genauer erläutert, was er damit meint? In diesem Zusammenhang ein sehr wichtiges Urteil des BGH (VIII ZR 271/17): Wärmebrücken im Altbau sind kein Mangel, wenn das Haus die zum Zeitpunkt des Baus gültigen Vorschriften erfüllt und der MIeter muss sein Lüftungs- und Heizverhalten anpassen.

    -------------> Ja die Handwerker waren der Meinung, dass die Fenster reintheoretisch nur optisch vorhanden sind, aber doch relativ wenig Sinn ergeben, da sie äußerst schlecht abgedichtet geschweige denn ausgeschäumt sind. Man bekäme die Schimmelproblematik lediglich durch Austausch der Fenster und/oder Einbau von irgendwelchen Platten (tut mir Leid ich fühle mich in der Baumaterie echt fremd). Sie alle kannten den Vermieter bereits von vorherigen Einsätzen in der Wohnung (vor mir) und waren sich auch sicher, dass er diesen Auftrag jedoch nicht erteilen wird.

    @ Fruggel

    ------------> Danke für den Tipp mit dem Messgerät. Ich denke diese Vorgehensweise werde ich in Betracht ziehen.


    Rein theoretisch habe ich schon keine Lust mehr, in dieser Wohnung zu bleiben. Der Vermieter meldet sich nicht zurück und lässt mich sozusagen im

    Dunkeln stehen, was genau er nun gedenkt zu tun (habe ja nur eine rare Information des Handwerkers erhalten und das auch nur, weil ich hinterhertelefoniert habe). Das kann ja auch nicht sein. Ein Austausch an Informationen ist ja nicht zu viel verlangt.

    Ich werde nun den Schriftweg vorziehen, denn anders funktioniert es anscheinend nicht mehr.

    Ich bin der Meinung, dass er jetzt nur drauf wartet, dass ich etwas falsch mache, um dann "zuzuschlagen". Die Kaution hat er gedanklich bestimmt auch schon für sich beansprucht. Das wird glaube ich ein relativ harter Weg.

    Guten Tag zusammen,

    ich habe ein mittelgroßes Problem mit meinem Vermieter, welches sich droht enorm zu vergrößern, genau wie mein Schimmel.

    Ich bin Ende 2017 in eine Wohnung gezogen und damit auch zufrieden gewesen, bis es dann wirklich kühl wurde (wetterbedingt).

    Die Fenster (Aluminiumfenster, unausgeschäumt) begannen zu schwitzen und ich entdeckte unter der Fensterbank in der Küche einen wahrlich teppichgleichen Schimmelbefall.

    Kurz darauf folgte die Tapete im Schlafzimmer (an den jeweiligen Fensterseiten) und im Schlafzimmer in einer Decke an der Ecke.

    Ich informierte den Vermieter, welcher mir prompt mitteilte, dass es sich um einen Mieterfehler hinsichtlich der Lüftung handelt.

    Er schickte mir einen Handwerker, welcher Chlorspray auf die betroffenen Stellen sprühte und ließ mich dann sozusagen im Schwimmbad stehen.

    Kurz darauf entstand neuer schwarzer Schimmel. Gleiches Vorgehensweise folgte. Ich lüfte ausreichend (morgends beim aufstehen und abends). Mir ist es nicht möglich am Mittag zu lüften, da ich arbeitstätig bin, wie die meisten.

    Nachdem es dann wärmer wurde, hatte sich das Problem erstmal wieder in Luft aufgelöst. Kein neuer Schimmel entstand und der Vermieter sagte mir zu, dass er sich für das Jahr 2018 etwas überlegen werde (sarnierungstechnisch). Es kam keine Rückmeldung und ich bin leider auch wirklich nicht dran geblieben. Richtung Winter 2018 das gleiche Problem und die selbe Behandlung.

    Und ja auch in 2019 lief es genauso ab. Nun war es aber Ende 2019 so, dass ich mit dem Handwerker eingehend gesprochen habe und dieser mir auch sagte, dass es an der Bausubstanz und den alten Fenstern liegt. Er wolle es nun mit dem Vermieter klären, damit eine zufriedenstellende Lösung gefunden wird.

    Er meldete sich nicht wie vereinbart Mitte Januar 2020. Auf meine Nachfrage hin erhielt ich dann die Antwort, dass er ein Raumluftmessgerät organisieren müsste, da der Vermieter wohl erstmal keine Maßnahmen durchführen möchte, sondern die Raumluft analysieren will (bzw mein Heiz- und Lüftungsverhalten doch eher). Ich habe über das neue Vorhaben von dem Vermieter keine Kenntnis gehabt und fühle mich daher zum einen "übergangen" und zum anderen auch "für dumm verkauft".

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass er Beweise für mein Verschulden sammeln möchte, um dann im Nachhinein die Kosten über mich abzurechnen.

    Auch vorherige Mieter hatten bereits dieses Problem mit dem Schimmel und Streitigkeiten mit dem Vermieter, jedoch ohne Erfolg.

    Grundsätzlich wäre es nun einfach ein Fall für meine Rechtsschutzversicherung, aber ich Schlaumeier habe diese vor 3 Jahren gekündigt, da ich sie bisher nie benötigt habe :thumbdown:.

    Sollte ich nun im Vorfeld bereits ein Gutachter einschalten, der die baulichen Mängel niederschreibt?

    Von Außen sieht man teilweise an den Stellen wo der Schimmel stärker Auftritt (innerhalb der Wohnung), dass die Feuchtigkeit von innen hereinkommt.

    Ich habe mit dem Vermieter eigentlich alles über WhatsApp besprochen. Hat diese Art der Kommunikation vor Gericht, sofern es denn so kommt, auch Bestand?

    Ich versuche grade an alle Eventualitäten einzukalkulieren und Vorbereitungen zu denken, um mich bestmöglich vorzubereiten, somit wäre ich sehr dankbar für

    eure Ratschläge und Erfahrungen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Mike

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