Danke für die Antwort, darkshadow.
Und sorry, dass ich erst jetzt antworte. Es ist mittlerweile einiges passiert.
Erstmal muss ich gestehen:
Im Brief vom Anwalt wurde mir mitgeteilt, dass die Mieter sich einen Umzug vorstellen könnten (gegen eine gewisse finanzielle Beteiligung meinerseits bzw. meines Vaters). Ich wurde gefragt, ob ich mir dass vorstellen könnte.
Zuerst schloss ich das aus (deshalb keine Erwähnung im ersten Post). Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ich die auch noch belohne für die Sche..., die sie bauen.
Nachdem die Wut über soviel Dreistigkeit etwas verraucht war, überlegte ich mir, dass ich lieber etwas den Geldbeutel aufmache und sie dann los werde, als einen ewig langen und teuren Rechtsstreit einzugehen.
Daraufhin teilte ich persönlich per Telefon dem Anwalt mit, daß zwar Gesprächsbereitschaft besteht, ich aber sicher nicht auf jede Forderung eingehen werde. Ich wollte erst mal wissen, wie hoch die Beteiligung ausfallen soll. Er wollte es abklären und sich wieder bei mir melden.
Ich war dann trotz fehlender Rechtsschutzversicherung zur Erstberatung bei einer Anwältin, da mir die ganze Sache so zu heiß wurde.
Die Anwältin bezeichnete mein Vorgehen bzgl. Telefonat, Gesprächsbereitschaft... als absolut angemessen und meinte, ich solle am Anwalt dran bleiben, damit ich die Summe erfahre.
Danach solle ich evtl. die Summe verhandeln und mit dem daraus resultierenden Aufhebungsvertrag zu ihr kommen zwecks Prüfung vor Unterschrift)
Sollte keine Einigung entstehen (zu hohe Forderung, Rückzug des Angebots seitens der Mieter, ...) müssten wir uns wieder kurzschließen.
Den Anwalt hab ich nach Ablauf 1 Woche wieder angerufen. Er hat wohl noch keine Rückmeldung von seinen Mandanten (....), wolle diese aber bis Mittwoch nächste Woche haben.
Ich sagte ihm darauf, dass meine Geduld langsam aber sicher am Ende ist, weil ich das Zeit schinden schon zur Genüge kenne von seinen Mandanten und dass ich die Sache an einen Anwalt weitergebe, wenn ich bis Mittwoch nix von ihm gehört habe.
Ich wohne seit dem Vorfall bei einer Freundin, da die andere Mietpartei die Wohnung aus Angst nicht mehr nutzt (ist bei Verwandten) und ich keinen Drang verspüre, ganz allein mit dem gewaltbereiten Mieter unter einem Dach zu leben.
Nun sah ich heute mal wieder nach, ob das Haus noch steht.
Dabei stellte ich ein (mir unbekanntes) Auto in der Einfahrt vor meiner Garage fest, so dass ich weder Garage noch Einfahrt für mein Auto nutzen konnte. Zufällig kam eine Bekannte vorbei & meinte : "Das Auto steht schon seit ein paar Tagen da"
Auf Nachfrage bei den Mietern (Klingel & Sprechanlage) gaben sie zu, dass es ihr Auto ist. Ich forderte sie dann (im Beisein meiner Bekannten) auf, das Auto aus der Einfahrt zu entfernen, da sie keinen Stellplatz mitgemietet haben. (Bei Abschluss des MV/Ergänzung MV hatten die Mieter noch kein Auto und wollten daher keinen Stellplatz)
Ich lud meine Bekannte dann auf einen Kaffee ein und 10 Minuten nach meiner Aufforderung das Auto zu entfernen, hörten wir Motorengeräusch.
Als wir dann nachsahen, war das Auto nicht mehr in der Einfahrt. Es stand statt dessen auf der Straße, direkt vor der Einfahrt. Somit waren die Garage und die Einfahrt immer noch blockiert und für mich nicht nutzbar.
Hätte ich nicht noch einen Termin gehabt und deshalb wenig Zeit, hätte ich wohl die Polizei gerufen. (Ich sehe das aufgrund der Vorgeschichte als Provokation ==> Nötigung)
So begnügte ich mich mit Beweisfotos (Auto in der Einfahrt & später davor). Kennzeichen ist gut erkennbar.
Die Mieter nochmal darauf anzusprechen, sparte ich mir in dem Moment. Ist eh unnötig und kostet mich nur Nerven
Anmerkung: Es waren noch genügend Parkplätze auf der Straße frei. Diese sind kostenfrei, aber man muss evtl. zwischen 5-20 m bis zur Haustür laufen. Ich lief 10 m und hab es auch überlebt.:-)dark
Und jetzt kommt die absolute Krönung:
Nach meinem Termin fuhr ich an der Bank vorbei, kontrollierte die Kontoauszüge und musste feststellen, dass bis heute keine Miete gezahlt wurde für Dezember.
Natürlich werde ich am Montag meine Anwältin informieren.
Bis dahin habe ich hoffentlich auch meine Sprache wieder gefunden. Diese fehlt mir im Moment angesichts solcher Dreistigkeit.
Übrigens: Im Bezug auf den Stellplatz geht es mir ums Prinzip. Ich bin sicher alles andere als kleinlich und hätte generell (unter normalen Umständen) nix gegen die Nutzung während meiner Abwesenheit (Urlaub,....). Ich möchte aber bitte vorher gefragt werden. Das sollte doch wohl das mindeste sein, oder ?