Beiträge von doxster

    Hallo liebe Forummitglieder!

    Ich, bzw. wir (3er WG) haben Mitte August 2019 eine horrend Hohe Nebenkostenabrechnung für November und Dezember 2018 bekommen, in der wir laut der Daten fast 60m³ (!) Kaltwasser verbraucht haben. Wohlgemerkt war die Wohnung einen halben Monat davon nicht einmal bewohnt. Nach langer Ursachenvorschung, haben wir eher auf Verdacht, weil alles andere ausgeschlossen werden konnte, einen defekten Spülkasten der Toilette als Ursache ausgemacht. Seitdem dieser ausgetauscht wurde, hat sich der Wasserverbrauch deutlich normalisiert auf ca 200L in 4 Tagen. Vorher lag er bei fast 6m³ in einer Woche, in der ich zudem alleine und eigentlich nur zum Schlafen in der Wohnung war.

    Nun zu meiner eigentlichen Frage:
    Der wahnsinnig hohe Verbraucht seit wir die Wohnung gemietet haben legt ja nahe, dass der Defekt bereits zu diesem Zeitpunkt vorlag. Im Übergabe Protokoll wurde allerdings nichts durch den Vertreter der Genossenschaft vermerkt. Können wir nun damit argumentieren, dass dieser Defekt uns als Mietern nicht auffallen konnte, weil selbst der Sachverständige ihn nicht bemerkt hat? Oder hätte uns die Genossenschaft/die Firma die für das Ablesen der Zählerstände verantwortlich ist, zumindest frühzeitig über den ungewöhnlich hohen Verbrauch in Kenntnis setzen müssen?

    Wir bekommen die 2 Monate für 2018 finanziell kaum gestemmt, wenn jetzt noch 8 weitere Monate in dem Bereich dieser Nachzahlung auf uns zukommen sehe ich da schwarz.

    Vielen Dank im voraus!
    Steffen

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