Beiträge von Mieterin230

    Hallo,

    wir haben im letzten Jahr eine neue Wohnung suchen müssen, da die vorherige Wohnung feucht war und der Vermieter uns jeder Hinsicht belogen hatte....

    Ein Jahr davor mussten wir wegen Eigenbedarf umziehen und 2 Jahre davor ebenfalls wegen Eigenbedarf und extrem hoher Nebenkosten....

    Also in 4 Jahren 3 Umzüge, was ja auch alles viel Geld kostet...

    Nun bekamen wir die Nebenkostenabrechnung und stellten fest, dass der Vermieter uns nicht die Wahrheit gesagt hat. Es ist ein 4 Familienhaus von 1964 und unsere Wohnung wurde als einzige im letzten Jahr renoviert (nicht saniert, wie der Vermieter angab).

    Somit zahlen wir also jeden Monat 100,- € mehr.

    Dann mussten wir fest stellen, dass zwei Aussenwände feucht sind, so dass sich trotz 7 cm Abstand eines offenen Regals zur Wand innerhalb von 2 Monaten Schimmel bildete.

    Auf Grund der hohen Nebenkostenabrechnung habe ich mich beim Mieterbund erkundigt und dort erfuhr ich, dass wir laut Mietenspiegel eine viel zu hohe Miete zahlen.

    Der Spiegel gibt für diese Wohnung bei vielen zugedrückten Augen eine Höchstmiete von maximal 8,90 € an. Der unterste Wert liegt bei 6,12 €

    Nun meine Frage: Kennt sich hier jemand aus und kann mir sagen, ob man im Nachhinnein noch mit dem Vermieter über eine, nach unten angepasste Miete reden kann/sollte?

    LG Elke

    Hallo darkshadow, erst mal vielen Dank für deine Antwort.

    Uns ist klar, dass wir uns auf diesen Blitzbesichtigungstermin nicht hätten einlassen dürfen.

    Dass die Rohre unter den Waschbecken verrostet waren , konnten wir nicht auf Anhiebe sehen. Die Bäder sind innenliegend, schlecht beleuchtet und so warfen wir nur einen kurzen Blick hinein um dabei fest zu stellen, dass die Fliesen sehr hell sind und welche Objekte vorhanden sind.

    Die Küche ist leider nicht mit der Summe im Mietvertrag aufgenommen worden. Es steht lediglich drin, dass die Wohnung mit neuer Einbauküche vermietet wird.

    Wir waren ja schon bei einem Anwalt vom Mieterverein. Leider hat der so gar keine Lust zum Arbeiten....!!!

    Das Einzige, was er mit Sicherheit sagen konnte, war die Geschichte mit der Kaution. Aber das hatte ich ja schon gelesen und ihn deswegen erst drauf gebracht. Im Grunde hat er mir nur bestätigt, dass es ungesetzlich war.

    Wir vermuten, dass dieses ganze Täuschugsmanöver vom Makler aus ging. Mit seiner Aussage, dass 50.000,- € in die Wohnung gesteckt wurden, hat er uns ja von der hohen Miete überzeugen wollen. Ebenso von der hochpreisigen Küche.

    Wir hoffen, dass wir morgen oder übermorgen einen Termin mit dem Makler in der Wohnung bekommen. Meinen Schwiegersohn nehmen wir als Zeugen mit.

    LG Mieterin230

    Hallo,

    habe mich hier gerade angemeldet, um einen Rat zu bekommen.

    Wir haben uns vor ca. 3 Wochen auf einen Mietwohnung bei Immoscout24 über einen Makler beworben.

    Angeblich gäbe es schon 2 Zusagen, aber wir passten angeblich vom Profil her besser ins Haus und zum Vermieter....

    So erzählte uns der Makler, dass die Wohnung gerade für 50.000,- € renoviert und eine neue Küche für 10.000,- € eingebaut wurde.

    Diese Zahlen wurden uns immer wieder um die Ohren gehauen und auch bei der nur 20 minütigen Besichtigung wurde uns das immer wieder erzählt.

    Die Besichtigung musste angeblich aus Zeitmangel und wegen der schnellen Vermietung zum 1. Oktober innerhalb weniger Minuten erfolgen.

    Fragen konnten wir kaum, allerdings war uns auch sofort klar, dass es genau die Wohnung ist, die wir gesucht hatten. Lage, Größe, Miete, einfach alles passte.

    Der Makler vertröstete uns damit, dass wir ja schon am nächsten Tag den Vermieter kennen lernen würden und er wäre sich sicher, dass wir den Zuschlag bekämen. Wenn dann der Mietvertrag unterschrieben wäre, dürften wir sofort rein und könnten alles in Ruhe ausmessen.

    Der Kennenlerntermin mit dem Eigentümer fand am nächsten Tag statt und wir unterschrieben schon 1 Stunde später den Vertrag. Immer wieder wurden vom Makler die hohen Renovierungskosten angesprochen. Der Vermieter (ein alter Herr um die 80) sagte dazu kaum etwas, erzählte uns nur, was die Vermieter alles in der Wohnung angerichtet hätten....

    Vom Makler wurden wir aufgefordert die 2.000,- € Kaution bar bei Vertragsabschluss mitzubringen. Da die Küche und die ganze Wohnung so eine kostbare Renovierung erhalten hätte, müssten wir die Kaution auch sofort in dieser Höhe zahlen. Sonst würden wir die Wohnung nicht bekommen.

    Inzwischen weiß ich, dass das nicht rechtens ist und wir die Kaution sogar zurück fordern könnten. Die ist nämlich erst fällig, wenn die Wohnung offiziell an uns übergeben wird, was am 21. September statt finden soll. Außerdem darf sie in 3 Monatsraten gezahlt werden.

    Einen Tag nach dem Abschluss des Mietvertrags trafen wir uns (meine 44 jährige Tochter war auch mit dabei) mit dem Makler in der Wohnung, übergaben die Kaution und hatten Zeit die Wohnung auszumessen. Der Makler konnte aus Zeitgründen nicht länger dort sein. Vorher erzählte er auch meiner Tochter noch vollmundig wie teuer die Renovierung war und das die Küche extrem hochwertig sei, weil sie 10.000,- € gekostet hätte. In dem Zusammenhang, als wir in der Küche vor dem Kochfeld standen, fragte ich den Makler, ob es denn auch Induktionshochfeld sei. Das bejahte er und ging.

    Bei genauem Hinsehen und Ausmessen stellten wir fest, dass die Angaben über die Höhe des Preises für die Küche niemals stimmen könne. Zu Hause recherchierte ich die Elektrogeräte im Internet und fand heraus, dass alle Geräte zusammen einen maximalen Wert von 1.600,- € haben. Ebenso sind auch die Möbel von minderer Qualität. Im Bad und WC stellten wir fest, dass dort gar nichts renoviert wurde. Die Abflussrohre unter den Waschbecken und alle Armaturen sind mindestens 30/40 Jahre und zum Teil verrostet und/oder wackeln... Auch gibt es keinen Designboden, sondern PVC Bahnenware.

    Meine Frage, welche Chancen haben wir wohl, dass die Küche ausgebaut wird, damit ich eine eigene, wirklich hochwertige Küche einbauen kann?

    Leider ist der Makler von dem Vermieter (wegen seines Alters) für uns auch in Zukunft Ansprechpartner.

    Wir wollen unbedingt in diese Wohnung einziehen und wären auch bereit die Geschichte mit der Kaution auf sich beruhen zu lassen, wenn die Küche raus genommen und die Sanitärobjekte in Stand gesetzt werden.

    Würde mich über Ratschläge, wie wir am besten vorgehen, sehr freuen.

    LG Mieter230

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