Beiträge von t470p

    Und noch eine Frage zu meiner etwas schwierigen Situation... ich wohne in einem 3-Parteien-Haus mit den Vermietern und einer weiteren Wohnung. Laut Mietvertrag habe ich keine Garage/Stellplatz. Es gibt allerdings neben den Garagen der Vermieter einen weiteren Parkplatz auf dem Grundstück, der mir beim Einzug so erklärt wurde, dass er zu meiner und der dritten Wohnung gehört und eben der dort parkt, der zuerst da ist. Wenn man den Parkplatz mal dringend braucht (Anlieferung o.ä.) schreibt man sich und regelt das. Gegenüber ist allerdings ein großer Supermarktparkplatz, auf dem nicht kontrolliert wird, wer da steht, also parkt dort das halbe Wohngebiet - es gibt also Ausweichmöglichkeiten.

    Die ersten 1,5 Jahre hat in der dritten Wohnung ein Paar mit zwei Autos gewohnt, sodass eigentlich immer eines ihrer Autos dort stand - okay, mein Pech. Der Nachmieter war meist früher da als ich, aber mit ihm hat das eigentlich ganz gut funktioniert. Bis auf die Vermieter, die den Parkplatz ab und zu für Handwerker haben wollten und wenn ich drauf stand, abends um 22 Uhr eine Whatsapp-Nachricht "morgen früh ab 7 den Parkplatz freihalten, danke" geschickt haben. Da ich zu der Zeit regelmäßig nicht über Nacht da war, war das dementsprechend schwierig und den Ton habe ich mir auch nicht gefallen lassen, seitdem ist (wie im anderen Thread geschildert) das Verhältnis mit den Vermietern abgekühlt.

    Nun wohnt seit ein paar Monaten eine Freundin der Vermieter in der dritten Wohnung, ebenfalls mit Auto. Da hat es mit den Absprachen zum Einzug auch einwandfrei funktioniert. Sie kommt allerdings meist später heim als ich, sodass nun ich meistens auf dem Parkplatz stehe. Wie ich neulich zufällig gehört habe, gefällt ihr das nicht (hat sie noch nicht angesprochen). Sie parkt nun seit ein paar Tagen ein Motorrad neben meinem Auto, was den Weg am Parkplatz vorbei zum Haus zustellt (man kann noch außenrum gehen, aber wäre das mein Motorrad, hätte ich schon eine Beschwerde der Vermieter - ich werde angemeckert, wenn ich ausversehen 50 cm zu weit vorne parke und der Weg zu den Mülltonnen etwas enger wird). Stören tut mich das nicht, aber ich gehe mal davon aus, dass die Parkplatznutzung demnächst von den Vermietern angesprochen wird.

    Ein "Recht" auf den Parkplatz hat ja keiner von uns, allerdings ist die Mieterin der dritten Wohnung eben mit den Vermietern befreundet. Ich wollte daher fragen: Wie geht man mit so einer stillschweigenden Vereinbarung um, wenn es ein Streitpunkt wird?

    Hallo!

    Bin gerade über dieses Forum gestolpert, da ich in letzter Zeit (nachdem ich einen respektvollen Umgangston eingefordert habe) ein paar Probleme mit meinen Vermietern habe.

    Ich wohne in einer 2-Zimmerwohnung in einem kleinen 3-Parteien-Haus, eine weitere Wohnung ist vermietet und die Vermieter wohnen selbst hier. Zu meiner Wohnung gehört ein "kleiner Garten" laut Mietvertrag, ca. 3x3m vor der Haustür. Laut Mietvertrag darf "der Mieter [...] den zum Haus gehörenden Garten nutzen", weiterhin übernimmt der Vermieter die Pflege und stellt Gartengeräte und Material zur Pflege des Gartens bereit.

    Nun war das, als ich eingezogen bin, eine kleine Grasfläche (so wie der Rest des Gartens ums Haus herum, der den Vermietern und der dritten Wohnung gehört). Die ist nach den heißen Sommern der letzten Jahre komplett verbrannt. Im Januar habe ich im Garten dann eine Topfpflanze platziert, worauf sich die Vermieter beschwert haben, dass das das (verbrannte) Gras kaputtmachen würde. Auf meinen diesbezüglichen Einwand haben sie dann angekündigt, dass sie da bald neu aussäen, was vor ein paar Monaten auch geschehen ist. Die Topfpflanze steht nun auf einem Gulli und im Garten wachsen ca. 1m hohe Wildblumen, d.h. wenn ich die Pflanze gießen will, bin ich danach entweder voll mit Samen oder nass (je nach Wetter) und Möbel draufstellen/mich mit einer Decke drauflegen kann ich auch nicht mehr.

    Ich habe das Zeug im Ernst für Unkraut gehalten und mich bei den Vermietern vergewissert, bevor ich es entferne - woraufhin sie mir dann erklärten, dass sie die Wildblumen ausgesät haben. Auf meinen Hinweis, dass ich den Garten so nicht mehr nutzen kann, sollte ich dann alternatives Saatgut vorschlagen und sie würden sich mal besprechen. Seitdem habe ich nichts mehr gehört.

    Verstehen kann ich das nicht, gerade weil sie sonst extrem viel Wert auf die Außenwirkung des Hauses legen, vermutlich wegen dem Sportstudio, dass sie auch im Haus betreiben. Gerade nachdem der Rest des Gartens eine gut gepflegte Rasenfläche ist, wirkt das auf mich wie eine Retourkutsche.

    Bevor ich wieder das Gespräch suche, wollte ich nun mal nachfragen, falls sie sich querstellen sollten: Auch wenn die Vermieter den Garten pflegen, muss ich mit den Wildblumen leben? Denn laut Mietvertrag steht mir ja die Gartennutzung zu. Darf ich darauf bestehen, dass die Wildblumen entfernt werden und wieder Rasen (oder Gänseblümchen, oder irgendwas anderes auf Rasenhöhe) ausgesät wird? Oder darf ich das auch einfach selbst machen?

    Vielen Dank!

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