Guten Morgen,
wobei wenn ich dieses Schreiben in der Hand halte, nicht wirklich.
Am heutigen Tag (26.07.2019) habe ich eine Abmahnung von meinem Vermieter erhalten.
Zum Inhalt/Grund:
Mir wird vorgeworfen das ich mehrere Termine für eine "Fensterwartung" verhindert habe
und er mir das nun als Vertragsbruch anrechnet. Somit droht er mir mit der fristlosen/frist-
gerechten Kündigung sollte ich den nächsten Termin erneut verhindern. (das wäre dann der
2. August 2019)
Dazu möchte ich folgende Punkte erwähnen:
-sämtliche Termine hat er mir sehr kurzfristig schriftlich auf die Treppe gelegt. (er wohnt direkt
unter mir)
-und jedes Mal habe ich ihm ebenfalls schriftlich und vor allem sehr höflich mitgeteilt, das dies
absolut nicht notwendig sei. (Meine Eltern wohnen schon Jahrzehnte in ihrer Wohnung, oder
auch Bekannte, Freunde und da kam noch NIE jemand zu einer Fensterwartung vorbei)
Dessen ungeachtet sind meine Fenster absolut einwandfrei. Keine Defekte usw. (ich würde mich
ansonsten melden, sollte sich daran etwas ändern)
-ich habe übers Internet sogar eine Anwältin gefragt und selbst ihr wäre dies vollkommen neu.
Sie riet mir dies freundlich zu erwähnen und fertig. Habe ich getan, jedes Mal wenn ein neuer
Zettel da lag mit einem Termin.
-ich habe Null Mietschulden bei meinem Vermieter. Bin vom Typ eh der ruhige, also Lärmbe-
lästigung fällt ebenfalls flach.
-Er will mich dennoch irgendwie rauswerfen. Es gab vor ein paar Jahren mal kurzfristig ein
Problem mit dem Jobcenter welches die Miete verspätet überwiesen hatte. Aber selbst da
bin ich sofort zu meinem Dad gefahren um dies vorzustrecken. Dennoch war er seitdem
stinkig. Noch schöner sind Nebenkostenabrechnungen. (die gesetzliche Frist sind ja 30 Tage)
Um mich zu ärgern gewährt er mir jedes Mal ca 20 Tage. Ich habe diese jedes Mal sofort beim
Jobcenter eingereicht, doch wann und wie schnell die das bearbeiten liegt außerhalb meiner
Möglichkeiten.
Besonders einmal, da erinnere ich mich sehr gut dran: Es dauerte ihm zu lang und deswegen
hat er mir dann einfach mal ein ganzes Wochenende lang den Strom abgedreht.
(die Stadtwerke waren aufgrund meines Anrufs erst sehr neugierig und dann nur noch sauer.
Denn, auch wenn mein Vermieter das vielleicht lustig fand, DIE nicht und ich erst recht nicht)
Vielleicht hätte ich ihn damals anzeigen sollen...
Vermutlich muss ich wohl am Montag mit der Abmahnung zu einem Anwalt, oder was meint
ihr dazu? Das gibt viel Lauferei, da ich mir Kostenbeihilfe holen muss. Oder es reicht wenn
ich gegen ein Trinkgeld kurz fragen darf. (Kaffeekasse, falls es das noch gibt)
LG Blaine77
PS: eigentlich will ich ned ausziehen, denn Umzüge sind ja richtig teuer. Und ich müsste
da ebenfalls das Jobcenter informieren sowie das sie mir dabei helfen...