Beiträge von cobraxp

    Der Vermieter bzw. dessen Verwalter selbst gaben an, dass die Erhöhung des Verbrauchs mit dem Umbau der Heizung zu tun hat. Vergleichswerte aus 2015 liegen mir noch nicht vor, werde ich aber anfordern. Warmwasserbereitung ist das eine, dieses "wöchentliche" Abtöten der Legionellen anscheinend das andere. Jetzt wo du es sagst macht es natürlich Sinn den Fehler bei der Heizung zu suchen, unsere Verbrauchswerte erscheinen mir aber mit 6100 kWh zwar "hoch" aber eben auch nicht übertrieben. Ehrlich gesagt habe ich keinen blassen Schimmer, was die mit so viel Verbrauchsstrom getrieben haben. Auch der Preis von 15 Cent pro kWh erschließt sich mir nicht ganz (zuvor 9 Cent).

    Zum Vergleich:

    Brennstoffmenge in 2016: 37.155,00 kWh (78% Heizen, 22% Wasser)

    Brennstoffmenge in 2017: 65.270,00 kWh (83% Heizen, 17% Wasser)

    Ich werde wohl erst mal schauen, ob das Wasser bei uns wirklich nach 20 Sekunden die 55-60 Grad erreicht, was ich stark bezweifle. Mein Ansatz ist gerade der, dass die gesamte Heizanlage für das MFH (gebaut 2009) unterdimensioniert ist oder fehlerhaft arbeitet, ggf. über Jahre hinweg weit weniger als diese Temperaturen lieferte und nun - weil man keine neue Heizung einbauen will - notdürftig nachgerüstet wurde und in diesem Falle die hohen Verbrauchskosten Sanierungskosten gleichkommen. Mal ganz zu schweigen von der Gefahr die davon ausgeht, sollte die Anlage eben die Legionellen etc. überhaupt nicht abtöten können.

    Für die neuen Heizstäbe bzw. die Zeit in der diese angeblich liefen, wurden keine extra Angaben gemacht.

    Hallo,

    unser Vermieter hat im Jahr 2017 an der Heizanlage des MFH etwas verändert um Legionellen mit bis zu 60 Grad im Leitungswasser abtöten zu können. Die Anlage muss angeblich einmal die Woche laufen, verbraucht dabei aber derart viel kWh, dass die Verbrauchskosten um 70% im Vergleich zu 2016 gestiegen sind. Entsprechend saftig fällt die Nebenkostenrechnung aus. Eine Information seitens des Vermieters, dass an der Anlage etwas verändert wird und dadurch mit Mehrkosten - ggf. höheren Abschlägen - zu rechnen ist, bekamen wir nicht. Müssen wir diese Mehrkosten nun einfach so hinnehmen, oder können wir hier die Wirtschaftlichkeit in Frage stellen, entsprechend weniger bezahlen.

    Danke und viele Grüße

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