Hallo liebe Community,
in meinem Verwandtenkreis ist gerade folgende Problematik aufgetaucht und ich wäre euch für eine Einschätzung des Ganzen dankbar. Schon einmal vielen Dank im Voraus 
Meine Schwiegermutter wohnte seit Jahren in einer Einliegerwohnung im Haus einer Ihrer Töchter. Ein Standartmietvertrag wurde damals auf die Schnelle für behördliche Dinge ausgefüllt - meine Schwiegermutter hat keine Ausfertigung davon - es ist eben Familie.
Im Laufe der 4 Jahre wurden seitens meiner Schwiegermutter lediglich Tapeten in einigen Räumen angebracht, aber keinerlei weitere Änderungen an den Räumlichkeiten vorgenommen.
Nun ist es leider zu einem Streit zwischen beiden Parteien gekommen und meiner Schwiegermutter wurde seitens ihrer Tochter mündlich fristlos gekündigt. Auf schriftliche Nachfragen (per WhatsApp) wann genau die Tochter den Auszugstermin wünscht, gab es keinerlei weitere Angaben.
Für meine Schwiegermutter war das soweit auch in Ordnung, da sie schnell eine neue Wohnung gefunden und diese bezogen hatte.
Desweiteren forderte ihre Tochter von ihr, dass die angebrachten Tapeten wieder entfernt würden - auch dieser Aufforderung wurde nachgekommen.
Nun droht die Tochter allerdings mit dem Gang zum Anwalt, da sie auf die Kündigungsfrist von drei Monaten pocht und diese auch noch bezahlt haben möchte und darüber hinaus auch noch fordert, dass die Wohnung frisch weiß gestrichen hätte hinterlassen werden müssen.
Wie schätzt ihr die Sachlage ein bzw was könnte meine Schwiegermutter zu befürchten haben, wenn das Ganze vor Gericht geht. Wie würdet ihr euch verhalten?