Beiträge von Cube

    Ich hatte zwar damals dem Vermieter die Info des Anwalts schriftlich mitgeteilt, das ich die Miete erst um 20% mindern solle und anschließend nur unter Vorbehalt bezahlen. Der Vermieter antwortete schriftlich darauf das er einer Zahlung unter Vorbehalt nicht zustimmt und sollte ich es tatsächlich machen, er sich rechtliche Schritte dagegen prüfen würde.

    Dann habe ich davon abgesehen und den Schimmel auf eigene Kosten entfernt. Auch anschließend dem Vermieter wieder schriftlich mitgeteilt zzgl. Bildern das ich alles auf eigene Kosten entfernt habe. Die Info hatte er dankend schriftlich beantwortet.

    Hallo zusammen,

    ich wohne seit 2 Jahren in einem Neubau. Seit Beginn gab es immer im Winter an einer bestimmten Ecke an der Decke Probleme mit Feuchtigkeit und Schimmel. Es ist im Schlafzimmer, kein feuchter Raum, keine Pflanzen und an der Ecke stehen keine Möbel davor.

    Die Nachbarn in der Wohnung nebenan haben ebenfalls in selben Zeiträumen das identische Problem an der gegenüberliegenden Ecke des Hauses.

    Es wurde dem Vermieter letztes Jahr bereits mitgeteilt, auch schriftlich. Er redete sich immer heraus und schob die "Schuld" auf die Mieter. Mit immer anderen Ausreden. Sogar eine Wärmebild Kamera auf meine eigenen Kosten bewies das Gegenteil (Baumangel an der Stelle da die Wand zu kalt ist und somit dort Feuchtigkeit kondensiert) Auch das interessierte den Vermieter nicht. Am Ende schob er es auf "Baufeuchte" das würde von selbst trocknen und man solle einfach weiß drüber streichen.

    Letzes Jahr war ich auch bei einem Anwalt für Mietrecht für eine Beratung. Dieser riet mir Miete einzubehalten, was ich aus Kulanz nicht machte weil ich sonst permanente Disharmonie mit dem Vermiter befürchtete. Einen Gutachter auf eigene Kosten konnte und kann ich mir nicht leisten.

    Kaum ist es jetzt kälter draußen, fängt es dieses Jahr wieder an derselben Stelle an zu schimmeln. (Letzes Jahr musste ich deswegen auch wegen durch den Schimmel verursachten Husten ärztlich behandelt werden. Auch das wäre somit nachträglich nachweisbar). Ich konnte letzes Jahr auch für 4 Wochen nicht im Schlafzimmer schlafen bis ich wieder gesund war.

    Ich weiß nicht was ich jetzt machen soll. Durch den erneuten Schimmel kann ich jetzt dort wieder nicht schlafen.

    Zwar habe ich den Vermieter sofort heute darüber informiert (den Schriftverkehr von letztem Jahr und die Fotos von letztem Jahr habe ich alle noch) aber die Wahrscheinlichkeit ist groß das es ihn wieder nicht interessiert. Dafür das ich für knapp 60 qm 730 Euro Miete im Monat bezahle muss ich doch so was nicht hinnehmen!?

    Bleibt mir somit letzten Endes dann nur eine Klage vor Gericht? Und wo soll ich jetzt bis dahin schlafen?

    Zwar habe ich jetzt auch zwangsläufig gekündigt, die nächsten 3 Monate wohne ich aber noch hier. Und könnte ich auch noch Rückwirkend für das im letzten Jahr (wenn sich beweisen lässt dass der Schimmel nicht durch den Mieter verursacht wurde) Kosten geltend machen? (Kosten für die Schimmel-Entfernung, Kosten für die Medikamente, etc.)

    Lg und danke! Cube.

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