Beiträge von LuciDau

    Am besten, ich fange ganz von Vorne an.

    Vor 3 1/2 Jahren zog ich in meine ehemalige Wohnung. Mit dem Vermieter gab es anfangs nur ein Problem: er wollte eigentlich nicht an mich vermieten, da ich in seinen Augen nicht die Richtige für die Wohnung war (damals Alleinerziehende mit 3 Kindern, Hunden und nicht aus der Gegend. Eigentümerin des Hauses war und ist aber seine Mutter, er machte nur die Verwaltung). Im ersten Jahr wurde sich von Seiten der anderen Mietpartei im Haus ständig über den Geräuschpegel meiner Kinder (beim Spielen im Garten) beschwert. So wurde mir vom Vermieter nahegelegt, dass ich meine Angelegenheiten mit der Eigentümerin und die Nachbarin mit ihm persönlich klären soll. Dies wurde auch so gehandhabt, führte aber immer wieder zu Problemen in der Kommunikation. Im Juni diesen Jahres habe ich recht spontan geheiratet und mein Mann zog nach der Hochzeit mit in die Wohnung. Es stellte sich recht schnell heraus, dass die Wohnung von der Wohnfläche her zwar riesig ist, aber von der Raumaufteilung ungeeignet. es fehlte ein Schlafzimmer und da mein Mann Nachtarbeiter ist, auch die Möglichkeit seinen benötigten Schlaf zu bekommen. Nicht, weil die Kinder zu laut sind, sondern weil die Nachbarin uns nach dem bekannt werden der Hochzeit und des Einzugs meines Mannes systematisch terrorisierte. Laute Musik, Staubsauger die Treppe hinunter fallen lassen, Garagentor mehrfach öffnen und wieder lautstark zufallen lassen, herum schreien vor dem Fenster, hinter dem wir schliefen etc. Die ganze Situation wirkte sich schon auf die Arbeitsleistung meines Mannes aus, so dass der Arbeitgeber ihm mit Kündigung drohte, sollte sich nichts ändern. Wir gaben alle Vorkommnisse an die Hauseigentümerin weiter, mit der Bitte sich darum zu kümmern, an sonsten müssten wir den Mietvertrag kündigen (auch wurde ich von Seiten der Nachbarin beim Jugendamt angezeigt, wegen Misshandlung der Kinder, was sich aber schnell als an den Haaren herbeigezogen herausstellte, ebenso die Aussage, ich würde in dieser Wohnung illegaler Prostitution nachgehen. Das Veterenäramt stand vor der Tür, denn ich würde meine Hunde nicht artgerecht halten. Für mich eine extreme psychische Belastung. Denn ich war, um einer anderen Extremsituation zu entfliehen überhaupt erst dort eingezogen und hoffte, endlich zur Ruhe kommen zu können. Ebenso meine Kinder.)

    Die Vermieterin sicherte uns daraufhin eine verkürzte Kündigungsfrist zu.

    Wir fanden dann zum Glück eine andere Wohnung. Wir kündigten die Wohnung zum 15.10.2017, zogen aber bereits zum 01.10.2017 um. Vom Sohn der Vermieterin erhielten wir die Auflage, uns um einen Nachmieter zu bemühen. Wir hatten 7 potenzielle Nachmieter, die alle gerne eingezogen wären. Die VMbestand darauf, von jedem erst mal eine Selbstauskunft zu erhalten. Die bekam sie auch. Aber sie lehnte jeden einzelnen mündlich ab (Ausschlaggebend, dass sich überhaupt jemand bei ihr vorstellen durfte, war in erster Linie die Herkunft: Wer nicht aus dem Ort kam oder zumindest aus den umliegenden Dörfern, wurde gleich aussortiert.) Eine schriftliche Ablehnung mit Begründung ließ sie uns nicht zukommen (mit der Aussage ,,darum kümmert sich mein Sohn"). Am 08.10. war ihr Sohn wohl extra angereist, um die Heizungsanlage einzuschalten (so lief das jedes Jahr. Im Oktober kam er und schaltete die Heizung ein, im April um sie wieder auszuschalten.). Am selben Tag erhielten wir von ihm eine Email, dass er unserem Wunsch der Wohnungskündigung nicht nachkommen werde, denn wir hätten eine gesetzliche Kündigungsfrist von 3 Monaten einzuhalten (wir kündigten am 01.08. Zum 15.10. So wie mit der Eigentümerin abgesprochen) auch hätte sich keiner der versprochenen Nachmieter bei ihm gemeldet. Dass sich aber alle bei seiner Mutter gemeldet haben, kann ich nachweisen, denn ich besitze noch die Nachrichten, die mir die Interessenten schrieben, teilweise mit sehr bösem Inhalt, ob man sie verar*** möchte, eine Wohnung anzubieten, die gar nicht mehr vermietet werden soll bzw von einer dreisten Alten sei die Rede und von rassistischen Äußerungen wegen eines ausländisch klingenden Namens und auch davon, dass man direkt abgelehnt würde, weil man nicht aus dem Ort war.

    In besagter Email stand unter anderem, dass wir die Miete weiter zu zahlen haben, bis ein passender Nachfolger gefunden ist oder aber zumindest, bis zum Ablauf der regulären Kündigungsfrist (laut Verwalter 01.12.2017). Auch wäre er am 08.10. in der Wohnung gewesen und hätte uns dort nicht angetroffen, stattdessen allerdings jede Menge Unrat und Schäden (da wir zu diesem Zeitpunkt noch einige Dinge zur Abholung von Sperrmüll HINTER dem Haus und vor der von uns mitgemieteten Garage stehen hatten, wurde uns eine Frist von 3 Tagen gesetzt um die Dinge zu entfernen. Termin zur Abholung war aber am 11.10. Und die Dinge würden von uns am 10.10. an die Straße gestellt und am 11.10. Wie vereinbart als Sperrmüll abgeholt. Laut Vermieterin stehen die Sachen aber bis zum heutigen Tag dort. Das entspricht aber nicht der Wahrheit. Wir kommen täglich an dieser Adresse vorbei und es ist nichts mehr da). Da aufgrund eines Krankenhausaufenthalts der Vermieterin die Schlüsselübergabe immer wieder verschoben wurde, fand sie erst am 31.10 statt. Die Vermieterin war aber nicht mit in der Wohnung, sondern hat sich von uns Bilder zeigen lassen. Sie nahm die Schlüssel entgegen und beauftragte wenige Tage später einen Bekannten damit, die Wohnung abzugehen. Prompt fand man Schäden, die angeblich vorher nicht da waren, jedoch im übergabeprotokoll von 2014 schon vermerkt waren. Diese möchte man jetzt ersetzt haben (gesprungenes Glas in der Hintertür, Risse im PVC, gesprungene Fliesen, defektes Schloss in der Hintertür, Kratzer und löcher in Zimmertüren etc. Wohlgemerkt: Altschäden!) Als Begründung, dass wir für die Schäden vom Vormieter aufkommen müssen, nennt man: Vertragsverletzung wegen zu frühem Auszug. Man tritt damit aber nicht persönlich an uns heran, sondern ruft auf der Arbeitsstelle meinesMannes an und beschwert sich beim Chef. Für uns ist weder Vermieterin noch Sohn zu sprechen. Wir wissen nicht mehr weiter und Miete für 2 Wohnungen können wir nicht aufbringen. Ist das überhaupt alles so rechtens?

    LG

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!