Beiträge von shakatak

    Ist das räumlich alles so, dass Entfernungen keine Rolle spielen? Solltet ihr nämlich aktuell in Freiburg wohnen und die neue Wohnung wäre in Berlin gewesen, könnte zahlen tatsächlich einfacher sein. Ist alles in der Nähe und er will nicht, na dann überlegen, wie hoch ist die KM in Relation zu den 300€ und wie wahrscheinlich hat er wirklich zum 01.08ten neuvermietet?

    Entfernungen spielen keine Rolle, ist alles im selben Ort (nur der Vermieter wohnt zum Glück in nem anderen, aber auch nur 10 min. entfernt). Die KM beträgt 530 € => wäre im Zweifel für den einen Monat, wenn man nicht einzieht, die zu zahlen oder mit NK?

    Nachmieter denke ich schon, dass es einen gibt, der unterzeichnet hat. Hatte zwischendurch immer mal angerufen, um zu fragen, wie der Stand der Dinge ist und die haben mir stets erzählt, dass der nicht gepasst hat oder der andere abgesagt hat. Und nach 5 weiteren Tagen haben die mich selbst angerufen und erklärt, dass die nun einen gefunden hätten und die Sache "unter Dach un Fach" wäre.

    Auf Eiertanz habe ich selbst keinen Bock. Wenn ich mich also dafür entschließen sollte, die 300 € zu zahlen, um die Sache aus der Welt zu räumen, reicht doch das Schriftstück vom Vermieter, dass er den Mietvertrag für ungültig erklärt, oder? Sprich, in dem Fall müsste ich dann keine zusätzliche Kündigung zum 31.08. aufsetzen?

    Ich würde das dann am liebsten direkt vor Ort mit ihm abwickeln, also Bares gegen sofortige Aushändigung des Schriftstücks. Allerdings hätte ich gerne auch eine Quittung über die 300 €. Oder meint ihr, die rückt er auf keinen Fall raus - was mich darin bestätigen würde, dass er sich einfach nur schnell schwarz bereichern möchte.

    Solche Aufwände sind ihm nicht entstanden. Das weiß ich, weil er mir vorher erklärt hat, dass er das mittlerweile nur noch bei eBay Kleinanzeigen aufgibt, da es dort nichts kostet und er dadurch genügend Interessenten erreicht.

    Was den anderen Vorschlag angeht: bisher diktiert er mir vor, dass ich das Geld erst überweisen soll und er mir das Schreiben erst danach aushändigen würde. Das möchte ich nach den jetzigen Erfahrungen mit ihm auf keinen Fall.

    Und zum Thema Kündigung: ist das richtig, dass man rein theoretisch jetzt sofort zum 31.08.17 (3 Monate) kündigen könnte, obwohl der Einzug erst am 01.08.17 gewesen wäre? Wenn ja - sollten wir das sicherheitshalber machen, damit wir im Streitfall wenigstens das sicher haben?

    Was ziemlich egal ist, wenn der andere am 01.08.ten einzieht.

    Genau das denke ich mir auch. Aus meiner Laien-Sicht hat der Vermieter uns bereits dadurch aus dem Vertrag raus gelassen, dass er den neuen Mietvertrag mit den neuen Nachmietern unterschrieben hat. Dadurch müsste unserer nun ungültig werden, da der Vermieter unser Schreiben hat, in dem wir um Auflösung des Vertrags bitten. Ansonsten wäre das gar kein Spaß für den Vermieter mit 2 gültigen Verträgen. Haken an der Sache: so stelle ich mir das als Laie vor. Wie das rechtlich tatsächlich ist - keine Ahnung.

    Ihr dürft dem VM daher durchaus etwas gutes Tun. Spart euch ja ne Menge Geld. nur müsst ihr das?

    Aus den o.g. Gründen denke ich, dass wir gar nichts zahlen MÜSSEN. Ich wäre durchaus bereit, etwas zu zahlen. Nur erstens erscheinen mir die 300 € echt viel Geld (--> hätten wir direkt abgesagt, hätte der Vermieter denselben Aufwand gehabt, andere Mieter zu finden). Und zweitens so wie der Vermieter mir das mitgeteilt hat und mit mir am Telefon gesprochen hat, hat er mich derart auf die Palme gebracht, dass ich dem am liebsten gar nichts zahlen würde.

    Folgende Situation: wir haben am 30.04.17 einen Mietvertrag mit Einzugsdatum 01.08.17 unterschrieben. Aufgrund von unvorhergesehenen Entwicklungen wollten wir dann aus dem Mietvertrag raus. Haben den Vermieter gefragt - er war einverstanden und wollte sich um andere Nachmieter kümmern, mit der Bedingung, dass wenn er erst welche zum 01.09.17 findet, dass wir dann für einen Monat Miete aufkommen sollen.

    Jetzt hat er Nachmieter gefunden, die zum 01.08.17 statt uns da einziehen. Und verlangt von uns 300 € für "zusätzlichen Aufwand". Darf der das?

    Bisher haben wir nach dem unterschriebenen Mietvertrag lediglich ein Schreiben aufgesetzt, in dem wir den Vermieter bitten, den Mietvertrag aufzulösen. Er wollte das haben, damit er in Ruhe nach anderen Nachmietern suchen kann, weil er nach eigenen Angaben keine 2 parallelen Mietverträge laufen lassen kann. Das leuchtete mir ein. Was ist aber jetzt mit unserem Mietvertrag, wenn bereits andere unterschrieben haben? Der Vermieter will, dass wir die 300 € zahlen, um uns danach schriftlich zu bestätigen, dass unser Mietvertrag aufgelöst wurde. Was ist aber, wenn wir nicht zahlen?

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