Beiträge von dmoll

    Werte Mietrecht-Community,
    nachdem ich mir eine Rechtberatung des Mieterschutzbundes eingeholt habe, bin ich leider noch nicht schlauer.
    (Ich habe mich ebenfalls durch ein paar ForenBeiträge quergelesen)

    Folgender Fall:
    Ich habe eine Bäckerei unter meiner Wohnung, die nachts (lautstampfend, kurbelnd, polternd) backt. Ohne Ohropax kann man überhaupt nicht schlafen. Einer Mietminderung wurde widersprochen mit etwas fadenscheiniger Argumentation. Ein erneutes Aufbäumen gegen die Hausverwaltung würde jedoch eine Beauftragung eines Schallschutzgutachters bedeuten und danach einen Rechtsstreit mit unsicheren Ausgang. Kurzum: Ich habe der HV stattdessen angeboten auf weitere rechtliche Schritte zu verzichten und einen solventen Nachmieter zu stellen, um früher (nächstmöglicher Auszugstermin ist 1. Oktober `17) aus dem Vertrag zu treten. Der Eigentümer stimmt dem zu, fordert jedoch eine "pauschale Aufwandsentschädigung" von 800€!

    Meine Strategie wäre nun der HV einen Betrag von 100 o. 200€ vorzuschlagen. Denn eine solche Summe kann ich mir schlicht nicht leisten. Die Neuvermietung ist lediglich 3-4 Monate früher, sie sparen das eventuelle Ausbleiben einer Miete, sowie die Kosten für die Besichtigung und Abnahme.

    Für Eure Einschätzung wäre ich sehr dankbar!

    Mit freundlichem Gruß,
    D-Moll

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