Sehr geehrte Damen und Herren,
seit ca. 15 Monaten schuldet mein ehem. Mitbewohner (24 Jahre alt) meiner Mutter 300€ (Mietschulden). Davon hat er im Januar 2017 einmalig 20€ bezahlt. Weitere 280€ fehlen seitdem. Ich setze ihm immer wieder neue Fristen, die er immer wieder verspricht einzuhalten, es jedoch nicht tut. Habe ihm auch schon eine Ratenzahlung von 20€/Woche vorgeschlagen. Er hat zunächst zwar zugesagt, die Fristen aber auch wieder nicht eingehalten. Deswegen habe ich nun gedroht ihn wegen Betruges anzuzeigen, wenn er das gesamte Geld nicht bis zum spätestens 15.4.17 bezahlt. Daraufhin hat er mir gerade eben 15 € überwiesen.
Wie gehe ich nun weiter vor, wenn er diese Frist (15.4.17) wieder nicht einhält?
Muss meine Mutter, die seine offizielle Vermieterin war, einen Mahnbescheid beantragen oder kann ich dies auch tun?
Was kostet mich der Mahnbescheid genau?
Wie komm ich am günstigsten aus der Sache raus?
Meine Mutter hat ihn damals per Anwalt aus der Wohnung rausschmeißen lassen (fristlose Kündigung), alleine die Anwaltskosten dafür betrugen damals fast ca. 250 Euro. Kann sie sich die von ihm erstatten lassen?
Ist es illegal, wenn ich mich an die Mutter oder an Freunde meines ehem. Mitbewohners wende und sie bitte, ihn finanziell zu unterstützen bzw. das Geld für ihn vorzustrecken? Ich weiß, dass ihn das sehr unter Druck setzen würde, da er vor allen immer tut, als hätte er super viel Geld. Ich kann mir gut vorstellen, dass er mir dann schneller das Geld überweist, aus Angst davor ich könne weiterhin Freunde oder Verwandte kontaktieren.
Für mich wäre das die einfachste Lösung, da ich dann keinen Mahnbescheid beantragen oder Anzeige erstatten muss. Ich bin mir jedoch nicht sicher: Darf ich das tun oder mach ich mich damit selbst aus irgendeinem Grund strafbar?
Könnte ich genauso auch seine Arbeitgeber kontaktieren?
Ich würde mich über schnelle Antworten sehr freuen.
Vielen Dank im Voraus und freundliche Grüße!