Hallo, ich habe mich hier angemeldet in der Hoffnung das irgendjemand von euch mir weiterhelfen kann:(
Folgendes Problem: ich bin im Januar 2016 in eine neue Wohnung gezogen. Ich habe mir einen Stromanbieter ausgewählt, telefonisch alles geklärt und den zugesandten Vertrag unterschrieben zurückgesandt. Ich bin von diesem Zeitpunkt davon ausgegangen das der Strom darüber läuft. Es wurden mir sämtliche Rabatte zugesprochen und ehrlich gesagt hatte ich auch nicht wirklich ein Auge darauf. Jedenfalls bemerkte ich nach einem 3/4 Jahr das ich nicht ein einziges Mal Strom bezahlt habe. Stromanbieter angerufen und zu meinem Erstaunen: es besteht überhaupt kein Vertrag. Super.. und wi wo läuft der Strom? dann habe ich rumtelefoniert und herausgefunden das der Strom über die Wohngesellschaft läuft. Ich habe mich gewundert warum keiner Geld verlangt und habe mir dann eingeredet Strom wird dann wohl zu den gezahlten Nebenkosten gehören wenn kein Hahn danach kräht. Spätestens die Jahresabrechnung würde es zeigen. (Ja, ich gestehe mir ein, es sind viele Fehler meinerseits:()
Jetzt kommt aber das eigentliche Problem: die Wohngesellschaft verlangt 2000,00€ Stromzahlung von mir. (Für 12 Monate mit einem Verbrauch von 2200 khW) Der "Normalpreis" liegt bei 600,00€ im Jahr. Wir reden also von einem Betrag der mehr als 3 Mal so hoch ist. Ich habe mich schon etwas belesen und rausgefunden das wenn man seinen Strom nicht anmeldet der Grundversorger eintritt. Darüber wird man dann informiert und muss höhere Beträge zahlen, als wenn man sich den Tarif auf seine Verhältnisse anpasst. In meinem Fall ist der Grundversorger nicht eingetreten, denn die Wohngesellschaft hat einen Vertrag mit einem Stromanbieter der die Leerwohnungen abdeckt. (Ist übrigens der gleiche wie der Grundversorger) die Tarifkonditionen sind Imenz! (69ct pro kWh:eek:) -> der Preis bei Grundversorgereintritt liegt bei 29ct. Ich bin mir bewusst, dass ich den verbrauchten Strom zu zahlen habe und das werde ich selbstverständlich tun. Aber muss ich das zu diesen Konditionen? Dazu kommt, dass ich den Brief mit der Zahlungsaufforderung, so wie der Stromabrechnung erst gestern im Briefkasten hatte. Es gab keine Jahresabrechnung im Januar und es gab das ganze Jahr nicht eine einzige Zahlungsaufforderung o.a. Die Immobiliengesellschaft hat das Schreiben vom Stromanbieter am 26.01.17 bekommen, er wurde jedoch erst jetzt an mich weitergeleitet (28.03.17) d.h. es sind noch mehr kosten entstanden in diesem Zeitraum und ich hatte keine Möglichkeit mich mit diesem Wissen direkt anzumelden. Die 2000,00€ soll übrigens innerhalb von 3 Werktagen überweisen. Ist das rechtens? Es hätte von Anfang an anders laufen müssen, aber bin ich nun verpflichtet die geforderten 2000,00€ zu zahlen, oder besteht Hoffnung? Ich war schon mein Stromanbieter, der hat quasi nur gesagt "Pech gehabt". Mit der Gesellschaft habe ich noch nicht gesprochen und wollte ich auch noch nicht so lange ich da rechtlich nicht durchsteige. Ich hoffe wirklich jemand hat einen Rat und kann mir beim weiteren Vorgehen weiterhelfen. Ich müsste das Geld im übrigen auch in Raten zahlen. Ich bin in Ausbildung und habe leider generell kaum etwas übrig. Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit, ich freue mich über jede Antowrt. Liebe Grüße
Beiträge von Samy4
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