Hallo,
ich wohne seit Ende 2011 durchgehend in einer Wohnung und zahle meine Nebenkosten folgendermaßen:
(Monatlich Kaltmiete) + Nebenkosten (60€)
+ ca. einmal im Jahr eine Beteiligung (Vorauszahlung) an einer Heizöllieferung (10 Parteien, ich zahle dann 1/10 dieser Lieferung)
+ einmal im Jahre ista-Abrechnung, die Heizöl-Vorauszahlung wird dort einberechnet (also je nachdem ein paar Euro Nachzahlung, falls ich zu viel vorausgezahlt hab wúrde dies im nächsten ja einberechnet)
Außer der ista-Abrechnung habe ich nie eine NK-Abrechnung erhalten (also aufschlüsselung in Müllabfuhr etc pp), sondern ich habe immer die 60eur gezahlt plus die ista-Heizkosten ohne weitere Abrechnung.
Jetzt habe ich zum ersten mal eine NK-Abrechnung gekriegt, die formal so auch korrekt aussieht, natürlich habe ich sie nur bekommen weil ich diesmal nachzahlen soll (ca 50 Eur)
Der Abrechnungszeitraum ist immer 1.1. - 31.12.
Meine Fragen:
1.) Ist es überhaupt rechtens, eine pauschale Heizöl-Vorauszahlung von 10% der Lieferung zu verlangen (dies ist im Mietvertrag, der Standard Haus&Grund-Vertrag, in einer Anlage vermerkt)?
2.) Wenn ich es richtig sehe kann ich nur noch die vorherige (1.1.-31.12.15) Periode beanstanden und dafür eine Abrechnung verlangen, richtig?
3.) Die Vorgehensweise die ich plane ist, meinen insgesamt geleisteten Zahlungen (d.h. die monatlichen 60€ + Öl-Vorauszahlungen + ggf. nötige ista-Nachzahlung) die mir korrekt in Rechnung gestellten Beträge gegenüberzustellen -- wegen der fehlenden NK-Abrechnung kommt da für mich ja ein dickes Plus raus, anhanddessen will ich dann eine korrekte Abrechnung einfordern möchte). Oder ist ein gaänzliche anderes Vorgehen zu empfehlen?
Danke und Grüße