Beiträge von Tracy

    Hallo,

    vielen Dank erst einmal für die Antworten.

    Für die ersten 15 Monate haben wir einen beidseitigen Kündigungsschutz. Sprich, frühestens in 9 Monaten könnten wir ausziehen.

    Der Garten meiner Mutter hat 400qm. Und mir ist durchaus bewusst, das Gartenarbeit nie ein Ende nimmt. Ist man in der einen Ecke fertig, zwickt die nächste. Unter anderen Umständen würde mir das Ganze durchaus Spaß machen.

    Mein Partner und ich sind jedoch beide berufstätig und haben schlicht keine Zeit 1-2 Stunden pro Tag im Garten zu arbeiten. Als anfangs über die Grünpflege-Pflicht gesprochen wurde, hielt der Vermieter unsere eingeplante Zeit für die Pflege durchaus für ausreichend.

    Extern die Arbeiten erledigen zu lassen, können wir uns leider nicht leisten.

    Liebe Grüße
    Tracy

    Hallo,

    ich habe Fragen zum Thema Grünpflege. In meinem Mietvertrag ist festgelegt, dass ich für die Grünpflege eines spezifisch abgegrenzten Bereichs zuständig bin. Dazu zahlen unter anderem ein Hang mit Bapflanzung, ein Weg, eine Treppe, eine Rasenfläche, mehrere Bäume usw. In der Anlage steht außerdem folgendes:

    "Zur Grünpflege zählt z.B: Freihalten der Grün-, Wege- und Hofflächen von Spontangewächsen, Freihalten aller Flächen von Herabfallendem Laub, Früchten und Astwerk, Freihalten aller Flächen von Müll und anderen Verunreinigungen, Pflege der Zierrasenflächen (Rückschnitt, Entmoosung, Nachsaat), Rückschnitt von Baum- und Strauchwerk, Anlage und Pflege einer Ziervegetation in Grünflächenund Beeten (inkl. Aussaaten sowie Nach- und Neupflanzungen), Räum- und Streupflicht auf Wegen und Treppen"

    Es ist also ziemlich genau festgelegt, was zu machen ist. Ich selbst bin in einem Haus mit ziemlich großem Garten aufgewachen. Und habe aus meiner Erfahrung angenommen, dass es schon machbar sei. Im Nachhinein war ich allerdings etwas blauäugig. Mein Freund und ich waren noch nicht einmal eingezogen und es wurde gemeckert, wir müssten endlich etwas mit der Grünpflege machen. Wir bedie sind jede Woche ca. 1-2 Stunden draußen und arbeiten. Trotzdem bekommen wir bei jeder sich bietenden Gelegenheit erklärt wie unzufrieden unsere Gartenarbeit ist.

    So langsam 'stinkt' es mir ziemlich. Was mir zu Anfang eine Freude bereitet hat, ist nur noch eine lästige Qual. Die Arbeit draußen bedeutet ja leider auch den Vermietern noch öfters zu begegnen. Und außerdem niemand mag trotz Arbeit immer wieder gesagt bekommen, dass es nicht gut aussieht. Das ganze liegt natürlich im Auge des Betrachters. Wer einen gut gepflegten Park erwatret, wird sicherlich enttäuscht sein. Bei den Gegebenheiten dieses Grundstücks ist ein parkähnlicher Zustand jedoch bei weitem nicht möglich. Tatsächlich war die leicht wilde Anmutung des Grundstücks für mich damals ein Grund für die Wohnung.

    Lange Rede, kurzer Sinn: wie kann ich meinem Vermieter entgegen treten, was kann ich ihm sagen, damit er Ruhe gibt? Hat er ein Recht mich immer wieder zu maßregeln? Mittlerweile habe ich mitbekommen, dass einige Vormieter auch wegen dieser Grünpflege Geschichte schließlich ausgezogen sind.

    Vielleicht weiß hier jemand einen Rat.

    Liebe Grüße
    Tracy

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!