Danke auch dir für die Antwort, Mainschwimmer. Zur Begutachtung ist es noch nicht gekommen, wurde aber bereits von mir vorgeschlagen. Ich habe auch keinen Zweifel daran, dass es zumindest hörbar und sogar prinzipiell störend ist und die individuelle Geräuschtoleranz ist ja von Mensch zu Mensch sowieso verschieden. Kopfhörer sind eine Idee, der ich nicht kategorisch entgegenstehe, jedoch dekonstruieren diese meiner Meinung nach jede Form von Geselligkeit, Kommunikation und nicht zuletzt auch Lebensqualität, wenn ich mit meiner Familie gemeinsam fernsehen möchte.
Beiträge von RubyCube
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Danke für die Antwort, lieber Kolinum, schön wie geflissentlich das Hauptaugenmerk des Posts überlesen wurde, damit man jmd. doch noch mit einer Banalität abfertigen kann. Es geht mir aber gar nicht so sehr um den Musikgenuss, den kann ich auch vor 22.00 Uhr haben und damit habe ich mich arrangiert. In erster Linie geht es darum nach 22.00 Uhr noch fernzusehen, wie sicherlich ein Großteil der Bevölkerung auch, was aber selbst in der leisesten Einstellung, die für mich selbst mit Untertiteln nur schwer verständlich ist, scheinbar dennoch nach außen dringt.
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Hallo liebe Community,
ich wende mich an euch, weil ich einfach nicht mehr weiss, was ich tun soll. Wie der Titel bereits vorausschickt, gehen fast tagtäglich Beschwerden meiner Nachbarin ein, dass ich nach 22 Uhr insbesondere mit meinem TV die Zimmerlautstärke überschreiten würde und sie darum nicht schlafen könne. Zunächst einmal möchte ich anmerken, dass wir im Grunde ein gutes Verhältnis pflegen, ich dies auch äußerst ungern ändern möchte und ich ihre Beschwerden darum ernst nehme, ich meine ich möchte wirklich niemandem um den Schlaf bringen, besonders nicht wenn er früh aufstehen muss. Bisher haben wir es immer so gehandhabt, dass sie geklopft hat, wenn es ihr zu laut gewesen ist und ich den ohnehin schon niedrigen Geräuschpegel noch um ein Vielfaches zurückgeschraubt habe. Es handelt sich nachweislich über einen äußerst hellhörigen Altbau und somit kann ich ihre Situation halt auch nachvollziehen. Jedoch kam sie sich gestern, dann wieder einmal beschweren und hat dem Sinn gemäß gesagt, dass sich da etwas ändern müsse und die Situation nicht länger tragbar sei. Dass macht mir insofern Kopfzerbrechen, da ihr meine eigene Situation dabei völlig gleichgültig erschien und sie in keiner Weise auf die Gewährleistung meiner Lebensqualität eingegangen ist, ihr also in keiner Weise an einem Kompromiss gelegen schien. Ich selbst kann mittlerweile nur noch so leise Fernsehen schauen, dass ich Untertitel anmachen muss, um überhaupt die Worte richtig zu verstehen. Musik ist nach 22 Uhr kaum möglich und wenn dann nur in so leisem Flüsterton, dass ich mir es dann lieber ganz verkneife. Ich feiere auch keine Parties und führe im Großen und Ganzen ein doch sehr ruhiges Leben. Muss ich mein eigenes Leben nun gänzlich dem Leben meiner Nachbarin nachgestalten, das heisst ihre Schlafenszeiten übernehmen? Meine Frage ist nun, wie der Fall rein rechtlich geartet ist, das heisst wer hier juristisch Recht bekommen würde (obwohl ich wahrscheinlich eher still leidend ausharren oder einen Wohnungswechsel in Betracht ziehen würde, als vor Gericht zu ziehen). Auch würde ich gerne in Erfahrung bringen, was für Optionen mir ansonsten noch bleiben, da das Gespräch und den Kompromiss zu suchen bisher nicht gefruchtet hat.Vielen lieben Dank im voraus, Ruby
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