Beiträge von w66

    hallo,
    das steht im Beitrag:

    im Haus ist nur eine Mietpartei - nämlich wir.

    Der Stromverbrauch in diesem Haus wurde von uns ( natürlich ) mit unserem Stromverbrauch im letzten Haus ( da bewohnten wir ein ganzes Haus plus Nebengebäuden ) verglichen: Da war der Stromverbrauch zwischen 2000 und 2400 kwH im Jahr.

    Daher ist ja ganz klar, daß dieser angebliche Verbrauch von 4500 ( letzte Nk Rechnung 2014) nicht stimmen konnte... - es hat sich bei den Verbrauchern nichts wesentliches geändert ( ausser dass wir jetzt viele neuere A++ Geräte haben... :-)).

    Ich hatte vergessen noch zu erwähnen, dass unsere jetzigen Vermieter bis jetzt keine Nebenkostenabrechnung an uns gestellt haben... - unsere Vermieterin äußerte vor Kurzem, dass sie der Meinung sei, wir müssen nach wie vor die im Mietvertrag festgelegten Nebenkosten zahlen ( Strom, Wasser, Schornsteinfeger) insgesamt ca. 100€, obwohl ich die Stromkosten direkt an den Stromanbieter bezahle, seit der Zähler eingebaut ist... - sie erklärte, dass sie ja vielleicht dann irgendwann mal eine NK Abrechnung machen würde, sie könne sich dafür das ganze Jahr Zeit lassen (...). - das nur am Rande -...

    eine Anzeige bei der Polizei halte ich für aussichtslos, denn diese mischen sich nicht in solche "Streitereien", da es sehr zeitaufwendig ist, alle Parteien anzuhören... - dann abzuwägen wer Recht hat usw. - das ist eher Aufgabe eines Gerichtes und einer Anwaltskanzlei meine ich, festzustellen was nun Recht ist und was Betrug...

    Die Stromversorger sind ebenfalls der falsche Ansprechpartner, denn sie sind auf Großabnehmer wie Landwirte angewiesen und werden sich mit Sicherheit hier nicht aus dem Fenster lehnen... - hier werden sie, sofern sie Auskünfte wollen, mit Datenschutz konfrontiert. Stromverbrauch wird dann grundsätzlich lapidar abgetan mit Aussagen wie: "woher soll ich Ihre Gewohnheiten bezüglich Stromverbrauch kennen"- und "es gibt Leute, die machen den Backofen in der Küche an um die Bude zu heizen... "usw...

    nur nüchterne Zahlen können hier zeigen wie hoch der Stromverbrauch tatsächlich ist, was voraussetzt, dass man den Zähler auch erreichen und entsprechend kontrollieren kann... - verwehrt wie in diesem obigen Fall von Donkia der Vermieter den Zugang zum Zähler, so muss meiner Meinung nach ein Gericht oder ein Rechtsanwalt diesen Zugang "erstreiten" und zwar wie oft und wann der Mieter das möchte. Das ist mein Empfinden von Recht in diesem Fall. Es kann nicht sein, dass man als Mieter kein Recht mehr hat, zu kontrollieren, ob eine Rechnung stimmt oder nicht. Das ist Willkür.

    LG

    hallo,

    da es wirklich im Internet sehr wenig über Stromdiebstahl des Vermieters gibt, möchte auch ich mich mal hierzu äußern...

    denn:
    auch bei uns wurde bis vor ca. 2 Monaten von unseren Vermietern zwischen 1000 und 2000 kwH Strom pro Jahr "gezogen"...

    auch wir haben uns das Hirn darüber zermartert ob und wenn ja wie wir das nachweisen sollen...

    wir sind zunächst in ein Haus ( nur wir bewohnen darin eine Wohnung ) eingezogen, im Stall nebenan wird noch Landwirtschaft betrieben ... bei Einzug war nur ein Hauptzähler und ein ungeeichter landwirtschaftlicher Zähler im OG vorhanden. Es hieß: wir würden "billigen" Nachtstrom über die Vermieter bekommen, ein Zähler "rentiere" sich nicht, Abrechnung werde dann von den Vermietern vorgenommen...

    Die erste Nebenkostenabrechnung war dann noch einigermaßen ok, aber dann die zweite Nebenkostenabrechnung enthielt eine Stromrechnung von angeblichen 4500 kwh Stunden im Jahr für ein Ehepaar - ohne Kinder - / der landw. Betrieb angeblich nur 3800 kwh Stunden !!!

    Trotz eingebautem neuem Zähler dann der Schock: immer noch 3500 kwh Stunden im Jahr trotz stromsparender Geräte ... Ich schrieb mir montatlich sporadisch die Zählerstände auf und konnte es nicht fassen...

    Unser Vermieter beleidigte mich dann und meinte frech wir hätten wohl jetzt den "Schalter gefunden" deshalb wäre unser Strom bei 3500 nicht bei 4500kwH / Jahr...

    Das provozierte bei mir, daß ich nun ein STROMPROTOKOLL UND PARALLEL DAZU EIN BEWEGUNGSPROFIL ( ALSO VERBRAUCHER DIE ICH ZU DIESEN ZEITEN AN UND AUSMACHE ) ERSTELLTE. Hier schreibe ich immer Tageszeit auf, dahinter den Zählerstand. Praktischer Weise hängt der Landw. Zähler direkt neben unserem, daher kenne ich nun auch den tatsächlichen Stromverbrauch für die Landwirtschaft. Das alles habe ich auch noch per Fotos dokumentiert. Vor meinem Protokoll war der Verbrauch Landw. ca. 3800 kwH , jetzt ( seit 2 Monaten Protokoll) ca. 6000 kwH pro Jahr.

    Ich achtete darauf, daß ich ganz normal alle Hausarbeiten erledige allerdings zwischendurch immer mal den Stromzähler aufsuchte ( ist leider im 1. Stock also immer Treppe rauf und runter - soll ja fit halten -).

    Keine Ahnung wie, aber unsere Vermieter müssen davon Wind bekommen haben, denn seit dem Tag an dem ich das begonnen habe, ist ( oh Wunder) unsere Stromrechnung auf ca. 2200 kwH / Jahr gesunken und die unserer Vermieter auf ca. 6000 ! gestiegen... - das Ganze exerziere ich nun ca. 2 Monate. nach ca. 3 Wochen konnte ich die Sicherung, von der offensichtlich mittels eines zugeschalteten Relais Strom gestohlen wird herausfinden und habe diese dauerhaft rausgemacht... - die entsprechenden Geräte habe ich auf andere Sicherungen verteilt ...

    Sind diese Indizien ausreichend unseren Vermietern den Stromdiebstahl also Betrug nachzuweisen ?

    Sind diese Indizien ausreichend um unseren Vermietern fristlos zu kündigen ?

    - In entsprechende Zimmer, die sich hinter den Stromzählern befinden haben wir keinen Zugang ( sind immer abgeschlossen ). Auch zum Stall und diversen Wirtschaftsgebäuden haben wir keinen Zutritt.

    Ich finde, es ist nicht ok, andere gleich der Paranoia zu bezichtigen, da man als Bestohlener oft genug an sich selbst zweifelt und ob man anderen Unrecht tut (...). Allerdings sprechen hier Zahlen ...

    Außerdem finde ich es wirklich in dem beschriebenen Fall sehr schwierig was zu machen, wenn ein Vermieter den Mieter den Zugang zum Zähler verwehrt (!) - GEHT´S NOCH???

    Ich habe noch einen Tip wegen Rechtsanwaltskosten: Prozesskostenhilfe beantragen..., das sollte doch funktionieren, wenn man nur eine kleine Rente bezieht... oder ? einfach einen Anwalt anrufen, Fall kurz schildern, dann nach Prozesskostenhilfe fragen...-

    Fakt ist auch, dass meistens Mieter schlecht weg kommen und Vermietern mal grundsätzlich eher Gutes zugesprochen wird.

    Beispiel : einfach mal bei Google folgende Wörter eingeben: Stromdiebstahl Mietrecht. Meistens sollen es die Mieter sein, die Strom stehlen... - wahrscheinlich führt das dann auch zu solchen Reaktionen ( kleine Analyse...)

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