Hallo lieber Forumsleser,
ich habe ein Problem, bei dem ich mir gerade nicht wirklich zu helfen weiß. Vielleicht kann mir ja der ein oder andere hier einen guten Rat geben.
Am 24.06. hatten wir hier ein relativ großes Unwetter bei dem der Fluss, der hinter unserem Haus verläuft, das komplette Grundstück, den Keller, sowie den Hausflur unter Wasser gesetzt hat.
Am selben Tag wurde der Strom abgestellt. Dieser konnte erst am 28.06. wieder angestellt werden, da es dort erst möglich war, den Fluss still zu legen und das Wasser aus unserem Haus abzupumpen.
Nun haben wir seit dem 24.06. bis heute kein Warmwasser, keine Heizung in der Wohnung, da die Heizungsanlage beim Hochwasser kaputt gegangen ist. Der Anschlusstermin für die neue Heizungsanlage liegt zwischen dem 13. und dem 15. Juli. Damit ergibt sich ein Warmwassser- und Heizungsausfall von 20-23 Tagen.
Die Trockengeräte, die uns vom Vermieter versprochen wurden, stehen bis heute nicht im Keller.
Wir hatten in den letzten zwei Wochen eine Außentemperatur von 13-20 Grad. Somit ist es in der gesamten Wohnung nie wärmer als 18-19 Grad. Die Wände sind sehr kalt, die Wäsche auf einem Wäschetrockner zu trocknen gestaltet sich sehr schwierig.
Meine Nachbarn haben wegen all der Gründe eine Mietminderung von 50 % vorgenommen.
Ich finde es allerdings sehr schwierig, da es sich um ein Unwetter handelt. Allerdings habe ich im Internet auch gelesen, dass der Vermieter gegen solche Mietausfälle versichert ist, und das ein Hochwasser kein Grund ist, keine Mietminderung vorzunehmen.
Trotz alledem bin ich mir sehr unsicher, da die Meinungen im Internet sehr stark auseinander gehen, und ich auch nicht weiß, zu welchem Prozentsatz ich eine Mietminderung vornehmen sollte, wenn ich denn eine vornehme, da auch hier die Tabellen mit den Prozentsätzen oft sehr weit auseinander liegen. Ich möchte mir eigentlich keinen Anwalt nehmen, da ich für den dann das Geld bezahle, was ich durch die Minderung "einspare"
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Ich würde mich über eure Meinungen und Ratschläge sehr freuen. Danke im Voraus!