Liebe Community,
seit gut 2 Monaten bewohne ich mit meinem Mitbewohner eine wunderbare Wohnung in einem Mehrfamilienhaus. Wir fühlen uns sehr wohl in Umgebung, Nachbarschaft und Wohnung - aber leider gibt es einen "kleinen Haken", den anzusprechen sehr sensibel ist und sicherlich sehr viel Fingerspitzengefühl erfordert.
In der Wohnung direkt über uns lebt eine geistig behinderte junge Frau. Natürlich ist es schön, dass Kranke und besonders schutzbedürfte Menschen eine solch schöne Bleibe wie wir gefunden haben.
Mein Mitbewohner und ich leiden sehr unter den permanenten blökenden Rufe, die die junge Frau ausstößt. Ferner ist ein "Grund-Stöhnen" quasi immer zu hören und aufgrund der Bausubstanz auch ziemlich laut.
Wir haben beide Einschlafprobleme, und mehrfach bin ich bereits nachts aufgrund einer der "blökenden Schreie" aufgeschreckt und konnte nicht mehr schlafen.
Wie sollte man hier am besten Vorgehen? Mit viel Fingerspitzengefühl den Vermieter anschreiben und um eine bessere Schallisolierung bitten? Die Miete Minderung?
Haben wir überhaupt diesbezügliche Ansprüche? Oder sind o.g. Umstände genauso zu dulden wie Kinderlärm (der in der Regel aber nur tagsüber erfolgt) ?
Herzlichen Dank für eure Hilfe!
Verzweifelte Grüße,
Daniel