Das mein lieber, ist eine Frage des Anstandes, verbrauchte und in Anspruch genommene Neben- und Betriebskosten auch zu bezahlen und nicht wie ein Luchs darauf zu lauern, dass mein Vertragspartner irgend einen Fehler macht, damit ich mich vor der Zahlung drücken kann, so geht das nicht.
Mein Rat an dich, lasse dir diese Vorgehensweise jetzt und in Zukunft nochmal durch den Kopf gehen!
Vielen Dank für eure Antworten!
Diesem Einwand stimme ich definitiv zu - ich bin mir auch bewusst, dass ein gewisser Eindruck hier entstehen muss. Die Erfahrung der Mietszeit, in der häufig versucht wurde, uns wenig legitim Geld abzunehmen (meiner subjektiven Meinung nach - ein solches "Angebot" - "ich gebe Ihnen die Mietskaution, sobald ich 500 € auf mein Mietskonto überwiesen bekommen habe" - ohne hier auf die rechtliche Möglichkeit des (unbegründeten) Wartens von 6 Monaten einzugehen), führt dazu, dass wir finanziellen Forderungen vom Vermieter ausgehend vorsichtig gegenüberstehen.
Wir sind selbstverständlich parallel gerade dabei, uns mit der Hausverwaltung auseinanderzusetzen ob der Rechtmäßigkeit der Ansprüche.
Generell empfinde ich vor allem die Art der Zustellung am Silvesterabend per Mail als unpassend für einen Anspruch von angeblichen € 700, obwohl diese Art ja scheinbar rechtens ist heutzutage.
Vielen Dank für euren Rat!