Hallo,
ich habe ein großes Problem. Meine Eltern leben über 700km entfernt von mir und haben jetzt eine Räumungsklage erhalten.
Vor 8 Wochen kam erstmalig ein Schreiben vom Anwalt des Vermieters mit Kündigung auf den 31.12.2015. Daraufhin haben wir ein Fortsetzungsverlangen an den Vermieter gesendet per Einschreiben. Da mein Vater an einem Gehirntumor erkrankt ist dieses Jahr und laut Ärzte nur noch einige Wochen zu leben hat ist dies wohl ein Härtefall. Er hat auch Pflegestufe 1. Ebenfalls haben meine Eltern nun ein geringes Einkommen und erhalten Sozialhilfe, da mein Vater nicht mehr arbeiten kann. Ein weiterer Härtegrund ist, dass sie bereits über 60 sind.
Nun kam allerdings diese Woche ein Schreiben vom Amtsgericht - Räumungsklage. Wir haben wieder ein Schreiben an das Amtsgericht gesendet mit der Aufzählung der Härtefälle und das Schreiben an den Vermieter beigelegt (das Schreiben an den Vermieter wurde fristgerecht gesendet!).
Ist es sinnvoll nun einen Anwalt einzuschalten? Zahlt das Sozialamt einen Anwalt? Was können wir tun? Meine Eltern sind im Moment nicht in der Lage dieses Problem auch noch zu bewältigen - mein Vater baut stark ab und dieses Thema "Räumungsklage" ist wirklich das letzte was wir jetzt noch brauchen zu diesem Schicksalschlag.
Ich bin dankbar um alle Informationen und Ratschläge die ich erhalte von euch. Auf diese Entfernung kann ich leider nur mit Dokumenten meinen Eltern helfen.
Vielen Dank!