Hallo,
ich habe in 2012 ein Haus angemietet, um als freischaffende Künstlerin, Musikerin, ungestört kleine Konzerte anbieten zu können mit eigenen Texten. Hierfür hatte ich eine kleine Wohnung verkauft, in der dieses nicht möglich war.
In dieses Haus habe ich - leider - viel investiert, in der Hoffnung auf interessierte Gäste. Dabei ging mir auch ein Flügel zu aus dem Jahre 1901, der perfekt zu einer sehr schönen Gedichteingabe passt und der eindeutig zu meinem deutsch-französischen Friedenskonzert gehört. Es passt perfekt.
In diesem Haus kam dann leider keiner, und ich konnte die Miete nicht mehr zahlen. Ich hatte noch versucht, den Flügel wieder zu verkaufen, aber es war nicht möglich, es gab keinen Interessenten. Leider hatte ich hiervon auch den Vermieter in Kenntnis gesetzt.
Es erfolgte eine Räumungsklage, und ein Räumungstermin. Ich erhalte seitdem nur noch ALGII-Leistungen, und es war schwer, mit sovielen Sachen und keinen Rücklagen mehr überhaupt eine Wohnung zu finden, auch noch ohne Auto und ohne Verkehrsmittel da das Haus auf einem hohen Berg stand, und dann einen Auszug zu organisieren, zu finanzieren, da ich keine Reserven mehr hatte.
Ich konnte mit Hilfe eines später beginnenden Mietvertrages dann noch bis zum April 2015 in dem Haus bleiben, und musste nicht in Schnee und Eis im Januar mit meinen Sachen auf die Strasse oder zusehen, wie sich die Tür hinter mir schliesst und ohne meine Sachen auf der Strasse stehen, Vermieterpfändung. Der Vermieter zeigte Null Entgegenkommen, Null Einlenkung für diese schwierige Situation. Die Familie ist sehr reich. Meine Werke sind auf vielen Leidenswegen entstanden und Heilung.
Eigentlich dachte ich, nun sei das Haus endlich freigegeben, und ich hätte zumindest Ruhe.
Aber dann wurde es erst richtig schlimm. Der Vermieter verfolgt mich seitdem mit Mietforderung für diese 3,5 Monate, und sieht es immer wieder auf den Flügel ab, den er gerne pfänden möchte. Er hat nun einen Titel bekommen vor dem AG, und es ist zu erwarten, dass nun ein GV hier in der nächsten Zeit auftaucht, um den Flügel zu pfänden. Eigentlich habe ich diesen Flügel und viele andere Sachen bereits in 2012 verschenkt, da ich alleine bin und verhindern wollte, dass meine Sachen in fremde Hände kommen wenn mir etwas zustösst. Aber mit aller Gewalt versucht der Vermieter durch seinen penetranten Anwalt, immer wieder an den Flügel zu kommen. Bei der Staatsanwaltschaft wurde ich nun wieder deswegen der Pfandkehr bezichtigt, obwohl diese die Schenkungen bereits anerkannt hatte. Ich musste noch einmal schreiben, dass der Flügel sich zum Zeitpunkt der Schenkung nicht in dem Hause befand sondern in einem Lager und erst später in 2013 in das Haus kam. Ich habe um endgültige Einstellung dieses gnadenlosen Striptease eines Friedensinstruments gebeten.
Ich finde dieses schon wirklich kriminell, wie hier vorgegangen wird. Ich bin zu 99 % sicher, dass das Haus weder weiter vermietet noch verkauft wurde, ich habe das verfolgt und keine Anzeigen gesehen. Ich bin zu 99 % sicher, dass dieses Haus noch immer leer steht und dass es einfach nicht stimmt, dass dieser Vermieter unbedingt Geld braucht. Dieses ist ganz sicher nicht der wahre Grund, sondern der Grund ist, einen einzelnen Menschen bewusst zu schädigen und sich an ihm zu bereichern. Bereits während des Mietverhältnisses wurde ich um 3000 l Heizöl betrogen. Eine Maklerin, mit der ich sprach, wusste von sehr "grenzwertigen" Machenschaften dieser Familie, die schon als kriminell zu bezeichnen sind.
Als ich einzog, war das Haus dunkel und alt, und ich habe es in eine blühende Schmuckschatulle verwandelt mit Parkett etc. Der Vermieter hat schon sehr viel von mir bekommen. Aber er hört nicht auf.
Ich werde noch versuchen, mit Sicherheit herauszufinden, ob das Haus wieder vermietet ist.
Wenn dieses nicht der Fall ist, wenn es weiterhin leer steht, nach über 6 Monaten, gibt es dann eine Vorgehensweise, mit der ich den Vermieter zu Fall bringen kann, damit er mich und mein armes Friedensinstrument endlich in Ruhe lässt? Ist dieses dann nicht eine bewusste wirtschaftliche und persönliche Schädigung eines ohnehin benachteiligten Menschen?
Wenn ich krumme Geschäfte gemacht hätte, Waffen und Munition illegal verschifft und damit Menschenleben auf dem Gewissen hätte, wenn ich vergiftete Nahrungsmittel wie Monsanto u.a. an gesunde Menschen verkauft hätte, dann wäre so eine Verfolgung ja noch gerechtfertigt, oder wenn ich ein Top Gehalt und Top Posten in der Wirtschaft hätte, dann wäre das ja noch verkraftbar. Aber ich habe nur viel studieren dürfen, dank einer wunderbaren Mutter, die ich nach einem tragischen Unfall 10 Jahre lang durch das Wachkoma begleitet habe, und habe in diesem Haus, um welches ich mich sehr bemüht habe, in welches ich sehr viel investiert habe, noch für ein paar Monate meine Friedenskonzerte gespielt während ich mich um eine andere Bleibe gekümmert habe. Seit der langen Reise mit meiner Mutter werde ich nur noch abgestempelt, und alles was ich noch hatte wurde mir nur zerstört oder entwendet und für meine eigene Leistung bekomme ich nichts. Hat eine so gebeutelte Seele nicht einmal Anrecht auf Frieden?
Danke für Antworten von
engel99