Beiträge von AJ1900

    Hallo zusammen,

    und zwar habe ich folgendes Problem. Ich habe einige Mängel in der Wohnung was der Vermieter seit mittlerweile 19 Monaten weiß. Im Februar durfte ich die Miete um 50% kürzen.

    1. Mangel Badezimmer
    Dort haben wir Schimmel was natürlich nicht auf Dauer mit Spray weg geht. Wir haben dort Schöne hellblaue Fliesen von den 70er Jahren was mich nicht stört aber jetzt kam der Vermieter und hat den Schimmel abgekratzt und einfach graue alte fließen drauf gemacht aber nur an einer Seite die andre hat er mit weiß überstrichen. Das Bad sieht aus wie bei asozialen ivh schäme mich dort jemanden rein gehen zu lassen.
    Dann die duschkabine ist undicht die Tür ist zu klein da fließt unten das Wasser raus er sagt er könne nichts machen es wäre ein Konstruktionsfehler.

    2. Magen Kinderzimmer
    Am Fenster geht re und links die Farbe ab und an der Heizung in der ecke kommt ein bisschen Schimmel.

    3. Mangel Wohnzimmer
    Im ganzen Haus sind neue KunststoffFenster eingebaut jedoch nicht im Wohnzimmer. Dort ist eine ganz große Scheibe und eine Tür noch aus Holz da zieht es immer mal wieder rein. Im Sommer muss man dort die Rollläden runter machen da beide blind sind und aussieht als wären diese noch nie geputzt worden und Kondenswasser ist zwischen den Scheiben. Der Vermieter sah sich das an und meinte ich solle mich net so anstellen das wäre nicht schlimm. Also ich finde schon wenn man im Sommer net mal aus dem Fenster schauen knn weil sie blind sind und die sonne drauf scheint.

    So wir suchen bereits lange eine neue Wohnung und könnten eine zum 1.4. Haben jedoch gibt es da diese kündigungsfrist von 3 Monaten. Wie ist es bei solchen Mängeln kann man da früher raus? Muss sagen der Vermieter hat auch noch eine mieterhöhung gemacht die ich zustimmen musste.

    Vielleicht kann mir jemand helfen.

    50% Mietminderung finde ich dafür jetzt erst mal recht heftig, aber gut, wie auch immer. Ohne eure genau Situation jetzt zu kennen, würde ich euch erst mal raten, schaut euch erst mal um, bevor ihr kündigt. Evtl. stellt ihr fest, das Mietpreise und Angebot nicht so ganz euren Vorstellungen entsprechen, und plötzlich ist dannn eine blinde scheibe dann etwas womit man vieleicht doch leben kann?
    Ansonten ist Schimmel eine eigenes Thema, was ganz Foren füllen kann, und auch in der Justiz für viele Arbeitsplätze sorgt.;)

    Kolinum


    Ich kann mir das ganze Vorhaben nicht vorstellen weil meine Couch zu groß ist :D und das Zimmer viel zu klein um umzustellen. Und die Arbeiten werden ungefähr 5 Monate lang dauern, dann kürze ich denen 5 Monate lang den anteiligen Mietpreis vom Wohnzimmer? Quadratmeterpreis dieser Wohnung beträgt ca. 8 € glaub ich (müsste nochmal nachsehen) und das Wohnzimmer hat ca. 25 m² * 8 € wären wir bei 200 € monatlich.

    Aber soweit will ich eigentlich nicht denken^^ Sollen die doch einfach einen Balkon anbringen und mir eben keine Tür dranbasteln :D dann hat sich die Sache schon erledigt (hoffe ich), oder?

    Kurz gesagt, "Couch zu groß" ist kein Härtefall. Im Prinzip kannst du da nicht viel dagegen machen, ausser rumzustänkern und zu verzögern.
    Meine Erfahrung ist, die Mieter die sich am meisten gegen einen Balkon zur wehr setzen, sind die ersten die ihren Gartenmöbel drauf zu stehen haben und in der Sonne sitzen.

    Hallo zusammen,

    ich habe folgendes Problem und hoffe, ihr könnt mir helfen!

    Ich habe von meiner Vermieterin eine gebrauchte Küche für 2200 EUR gekauft. Die Küche habe ich 2 Monate genutzt, wenn ich ausziehe sind es insgesamt 5 Monate und sie will mir jetzt noch schlappe 1000 EUR dafür geben. Jetzt habe ich eine Floskel im Mietvertrag gelesen, ich zitiere: "...Wenn der Vermieter die Einrichtungen übernehmen will, hat er nach seiner Wahl dem Mieter die Herstellungskosten abzüglich eines angemessenen Betrages für die Abnutzung zu erstatten oder einen sonstigen angemessenen Ausgleich zu leisten." Dürfte er mir dann überhaupt so ein derart untertriebenes Angebot machen? Ist das rechtens?

    Für 1000 EUR schiebe ich ihr die Küche natürlich nicht in den Hals, wenn ich selbst 2200 EUR bezahlt habe! Das heißt, dass ich die Küche entfernen werde. Jetzt habe ich aber gesehen, dass hinter der Wandpaneele Fliesen sind! Der Vormieter hat quasi die Küchenrückwand auf die Fliesen geklebt! Bin ich jetzt auch dafür zuständig, die Fliesen zu entfernen?

    Danke schon einmal für die Antworten :cool:

    Ähm, nur als Denkanstoss, falls Sie nicht selber drauf kommen. Früher haben Sie einen Makler bezahlt, heute bezahlen Sie eine Küche. Ansonsten, ja, ich würde es auch so sehen, das das rechtens ist.
    Mein Tipp daher, verhandeln, dann klärt sich auch gleich das Problem mit den Fliesen.

    50% Erfolgsschance halte ich daher fuer ziemlich optimistisch.


    Vieleicht meinte ja der Anwalt 50% Erfolgschancen in der Wohnung zu blieben, aber 100% Erfolgschancen für ihn, mit einem Streit richtig gutes Geld zu verdienen.:rolleyes:
    Daher vieleicht auch die Formulierung mit dem "richtigen" Richter? Der kluge Anwalt baut eben vor.

    Das ist für dich natürlich alles keine schöne Situation. Trotzdem klingt der Grund des Eigenbedarfs erst mal logisch. Woher die 50% des Anwaltes kommen, würde ich mal bei ihm nachfragen. Da sollte schon mehr kommen als "wenn man an den richtigen Richter gerät".
    Alles andere was da so vorgefallen ist ist eigentlich nur Störfeuer, und hat mit der jetzigen Situation wenig zu tun.

    Wenn ihr die Kabine erst seit drei Wochen nutzt und sie jetzt schon solche Mängel aufweist, dann müsste der Vermieter sie eigentlich auswechseln. Schließlich könnt ihr solche Schäden wie Verschleiß etc. innerhalb so kurzer Zeit ja nicht selbst verursacht haben, oder?

    Wie kommst du denn darauf. Eine Reparatur reicht hier völlig, wenn Sie denn möglich ist. Wer anfängt auf eigene Kosten Umbauten vorzunehmen, bleibt in aller Regel auf den Kosten sitzen.
    Und mit wem soll man die Kosten aufteilen?

    "In Gebäuden mit alten Fenstern erfolgt ein unkontrollierter Luftwechsel über die Fenster- und evlt. vorhandenen Gebäudefugen. Dies ist mit erheblichen Energieverlusten verbunden. Durch den Einbau von neuen Fenstern, welche praktisch luftdicht sind, wird dieser Umstand unterbunden. Schäden treten immer dann auf, wenn die Bewohner mit den verbesserten Dämmeigenschaften nicht angemessen umgehen. Das Nutzerverhalten bezüglich Heizen und Lüften muss an die neue Situation angepasst werden"

    Darf ich das nun so verstehen, wir sollen Heizen mit dem Wissen, dass unser Fenster undicht ist und somit unkontrollierte Kalte Luft bzw feuchtigkeit ins SZ gelangt? Dumm und dämlich Heizen?


    Was meinst du eigentlich mit "undicht" kommt das wasser rein, oder zieht nur Luft durch? Ansonsten hört sich das für mich auch stark danach an, das ihr die Wohnung durch euer Heiz- und Lüftungsverhalten wirklich beschädigt. Ich mein 14°, Hallo. Das ist ja bald wie im Kühlschrank. Eigentlich müsste da bald der Schimmel spriessen, das es eine wahre Pracht ist.


    Auch wenn es schwer wird, würde ich über einen Umzug nachdenken. Bei derartigen Mieten lohnt sich eine Bewirtschaftung gar nicht. Schlimmstenfalls droht vielleicht in 5-10 Jahren eine Kündigung wegen mangelnder wirtschaftlicher Verwertung. Wenn Deine Eltern die 80 dann überschritten haben, wird ein Umzug erst recht zur Qual.


    Sehr richtig. Lieber zu früh als zu spät die Flucht ergreifen.

    Erst einmal vielen Dank für die schnelle Antwort... Kann ja sein, daß ich das vielleicht etwas falsch sehe, keine Ahnung... Ja wir reden hier von Kaltmiete für ein altes, kaltes, ungedämmtes, feuchtes Haus, ohne Bad dessen Bewohnbarkeit bzw. jetziger Wert sozusagen von den Mietern selbst getragen wurde... Bisher hat der Vermieter zur Instandhaltung insoweit beigetragen, daß er vor ein paar Jahren die einfachen Fenster und Haustüre gg. Kunststofffenster und Kunststoffhaustür ausgetauscht hat und einmal neue Stromleitungen und Schalter, sowie den letzten Ofen bezahlt hat... Außerdem hat er die Hausfassade neu streichen lassen... Wie gesagt, alles auf kostengünstigstem Wege... Wenn er in den 40 Jahren 8000 Euro überhaupt reingesteckt hat, ist das noch recht hoch gegriffen, alles andere hat der Mieter selbst finanziert... Es gehört kein Garten dazu, dafür aber ein Schuppen für Holz- und Kohlelagerung... und ein geduldeter Platz im Innenhof um Gartenmöbel aufzustellen... Durch den schlechten Dämmwert des Hauses (gleich 0) kann man recht hohe Heizkosten (für Kohlen und Holz) drauf rechnen... Da braucht man zig Zentner an Brennstoff... Nun, ich frage ja daher im Forum eben die Erfahrenen... Es handelt sich hier um Thüringen, habe selbst keine Ahnung wie das da aussieht... Ich selbst habe als Hausbesitzer hier in Hessen, Frankfurter Einzugsgebiet, Taunus, eine Einliegerwohnung vermietet... Diese hat auch 100 m², ist voll gedämmt (auch Außendämmung), mit modernisiertem Bad (incl. Dusche, Badewanne, WC usw...) 3-ZKB, Zentralheizung plus Kamin, Überdachte Terrasse, Rasenfläche, Nebengebäude (Lager und Unterstand), alles ebenerdig... und für 500,- Euro /mtl. (incl. Nebenkosten, also incl Wasser, Müll, aller Gebühren, nur excl. Strom) und da jammert schon der Mieter... Der kriegt sogar von mir Holz frei Haus geliefert, Mehrverbrauch von Wasser/Abwasser berechne ich nicht... also für pauschal 500,- /mtl. alles komplett... Selbst kaputte Glühbirnen kaufe ich und tausche ich kostenfrei aus... Daher kam mir die Miete in Thüringen etwas hoch vor...

    Das Problem ist die Sache mit der Begründung. Ist die schlüssig, zBsp. durch drei Vergleichswohnung/Gebäude usw. und gibt es keinen Mietspiegel (wovon ich jetz mal ausgehen würde), ist das natürlich erst mal problematisch. Vieles was du schreibst hat der Mieter gar nicht zu leisten, sonder der Vermieter, aber wenn er es doch tut könnte es sogar sein das er zum Rückbau verpflichtet wäre.
    Kurz gesagt, das alles bietet wenig potential um sich überhaupt sinnvoll zu streiten. Das bringt nur Ärger, verursacht Kosten, und sollte tatsächlich mal saniert werden hat der Mieter eine viel größeres Problem.
    Ich sehe das auch so, das diese Erhöhung bestimmt irgendwie abwendbar wäre, nur was kommt dann?
    Realistischer weise kann man deinen Schwiegereltern nur raten umzuziehen, wenigstens in eine Wohnung wo man keine Kohlen schleppen muß.

    Es kommt darauf. Bei einer Warmmiete von 3,20 EUR/m² würde ich tatsächlich nichts sagen.

    Wobei, warm dürfte schwer werden, bzw- wäre sehr ungewöhnlich, wenn mit Ofen zu heizen ist. Ich gehe aber man davon aus das vieleicht noch die 2000qm Grundstück vergessen wurden? Na wie auch immer, umziehen lautet die Devise. Zumal wenn die Miete zu teuer wäre, sollte es ja kein Problem sein was adäquates mit vieleicht weniger qm aber mehr Komfort zu finden?

    Na festzurren sollte schon drin sein. Aber bevor du alle Pferde Scheu machst, sag das doch lieber mal den Dachdeckern selbst, das sollte ja nun vieleicht keine unlösbares Problem sein, denke ich.

    Na ja, dann reden wir hier über eine netto Kaltmiete(oder Warm) von 3,50€ nach Mieterhöhung. Gehört noch Grundstück/Garten dazu, oder ist das nur das Haus?
    Bei aller Liebe, Gier sieht für mich anders aus. Wie auch immer für diesen Mietpreis kann keiner was an eine Immobilie tun, das reicht eigentlich kaum für die Instandhaltung.
    Mein Tipp wäre umziehen. Eigentlich müsstest du hoffen das da nie was in Sachen Dämmung usw. getan wird, sonst kann es passieren das die Miete ganz schnell sehr viel höher sein könnte.

    Gut, derzeit zahle ich 375 für 70 qm 3 zimmer
    Dazu 125 Nebenkosten. für Gas 57 im Monat und 24 für Strom. Dazu 57 im Monat für Tel. Internet TV Vers. 22 Ticket 2000 52 Runfunkgebühr 56 Kontoführung 15 teuros.

    Da ich gerade geschieden bin, ist mein Konto zimmlich leer da ich keine PKH bekommen habe und der Versorgungsausgleich mir ab August vorigen Jahres einen Rentenverlust von fast minus 800 Verlustus monatlich beschert.

    Trotzdem liege ich noch etwas über der Durchschnittsrente und weiß derzeit noch nicht wie hoch meine Einkommenssteuerbescheid für 2016 ins Haus schneit. Außerdem bin ich und die Kinder verlassen worden. und lebe aus den folgen heraus noch bis Juli in Insolvenz.

    Also alles in allem ist jetzt die Hälfte meiner Rente als Fixkosten weg.

    Ja ich gebe euch recht, dass dies bisher was ich zahle für eine Stadtwohnung sehr günstig. Aber mit einer Erhöhung komme ich ja unter Umständen alleine mit der Warmmiete vielleicht in Bereiche von Warm 700 €uronen dazu die anderen Kosten vielleicht auch noch Einkommenssteuer.

    Bitte verstehen.

    Das ist alles verständlich. Würde alles das jedoch rechtfertigen das der Vermieter nicht sanieren/modernisieren oder sein Eigentum verbessern darf, und dies teilweise auch umlegen kann, würden wir wohl heute noch in der Mehrzahl der Wohnungen Kohle schleppen und Badeofen anheizen angesagt sein, und im Keller die große Zinkwanne stehen.
    Mal überspitzt gesagt.
    Da muß man leider raten, entweder kleinere Wohnung suchen, oder etwas weitere Wege in kauf nehmen.

    Unterschrieben habe ich eine tabellarische Aufstellung, was in welchem Raum gemacht werden muss. Könnte mich echt ohrfeigen für so eine Kurzschlusshandlung. sowas passiert mir sonst nie :(

    Ok, soweit so schlecht (für dich). Ich würde mir mal die Zeit und das Geld ans Bein binden und einen Fachanwalt gezielt auf diese Fragen ansprechen. Mit Betonung auf "Fach"-anwalt.
    Wobei ich grundsätzlich gar nicht so panisch wäre. Am Ende hast du, bzw. deine Eltern, eine Bruchbude erhalten(so wie ich das mal interpretiere) und um mehr wird es wahrscheinlich auch nicht gehen. Und ähnliche Nachweisprobleme wie du, dürfte die Gegenpartei nach 40 Jahren evtl. auch haben.


    Geschähe dies würde die Kaltmiete künftig wahrscheinlich um die 500 € herumliegen


    Tja, ich weiß zwar jetzt nicht wie große deine Wohnung ist und wo die liegt, aber 500€ netto kalt erscheinen mir jetzt erst mal nicht unanständig viel zu sein. Immerhin ist ja auch mit einiger Heizkostenersparrniss zu rechnen, nehme ich doch an.

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