Das habe ich gelesen, aber vielleicht gibt es ja doch noch irgendwo einen Schlupfwinkel......ich danke Dir aber jedenfalls für deinen Hinweis, das hatte ich ganz und gar nicht auf dem Zettel.
Beiträge von februarystar
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Hoppla...das verschlimmert das Ganze ja noch, d.h. in unserem jetzigen Mietverhältnis sind wir als Mieter, bis auf die Verlängerung der Kündigungsfrist über drei Monate, dann völlig machtlos?
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Hallo liebe Forumuser,
wir, eine Familie mit zwei Kindern (1 & 8 Jahre) und Hund, wohnen seit knapp zwei Jahren gemeinsam mit den Vermietern im selben Haus.
Wie es "leider" häufig der Fall ist, entwickelte sich das sehr nette und aufgeschlossene Verhalten der Vermieter mit den Monaten mehr und mehr in ein mittlerweile sehr schwieriges Verhältnis, bei dem wir nun an einem Punkt stehen, wo wir Hilfe und Rat benötigen, wir sind sehr verzweifelt....
Aber um das Ganze etwas deutlicher und verständlicher zu machen, müssen wir etwas ausholen:"Es besteht ein normal unbefristeter Mietvertrag (inkl. einem Hund)"
Anfangs bestand ein ganz normales Miteinander, dieses wurde durch, in unseren Augen, Kleinigkeiten mehr und mehr gestört und hat sich mittlerweile hochgepusht zu einem leider richtig schief hängenden Haussegen.
z.B.:
- Die Haare des Hundes im Hausflur stören (Wir fegen mind. 1x pro Woche den Hausflur selbst durch und zahlen zusätzlich noch anteilig eine Putzfrau der Vermieter mit, welche neben der Vermieterwohnung auch Flur und Waschküche reinigt)
- Der Schacht zum Kellerraum unter der Terrasse ist verunreinigt mit Laub und Hundehaaren (zugegeben, den hatten wir nicht auf dem Schirm, aber nur ein ganz normaler Hinweis hätte gereicht)Aber auch grenzwertige Themen bekamen wir vorgehalten, die schon erste Anzeichen eines schwieriger werdenden Verhältnisses zeigten:
- Meine Frau läuft zu laut mit den Fußballen zuerst aufstampfend in der Wohnung (wir wohnen unten!)
- Unser Hund (ein schwerer Allergikerhund, bekommt aufgrund dessen auch täglich Cortison), hat es zwischen den täglichen Gassigängen nicht mehr zurückhalten können und sich innerhalb der Wohnung an der hinteren Terrassentür (vom Vermieter einsichtbar, weil Zugang zum gemeinsamen Garten) entledigt, was bei der Medikamentenbehandlung durchaus mal vorkommen kann und kein Regelfall ist und sein soll! -> Dieser Fauxpas wurde seitens der Vermieter zufällig gesehen und in unserer Abwesenheit sogar durch die Scheibe abfotografiert!!!!!!!!Letztendlich waren wir an einem Punkt angelangt, an dem wir das Gespräch suchen mussten und auch gesucht haben, es eine Aussprache über oben angesprochene Punkte gab und in unserem Betrachten auch die Gemüter beruhigt werden konnten, so dass man, zumindest oberflächlich, weiterhin normal miteinander umgehen kann und sollte.
Hinzu kam noch, dass zwischenzeitlich eine bereits bei Mietvertragserstellung angekündigte, evtl. Veränderung meines Arbeitsplatzstandortes nun spruchreif wurde und wir im nächsten Jahr zum Juli/August 2016 fest einplanen einen Wohnortwechsel (100km entfernt/Pendeln uninteressant) mit dem Umzug der Firma durchzuführen. Darüber haben wir mit den Vermietern gesprochen und es war alles soweit ok.
Wir dachten noch, naja komm, das eine Jahr kommen wir klar, sind ja alles erwachsene Menschen und wir sehen von den Problemen mal ab, ebenso können sie für sich evtl. auch aufatmen, ihre achso schlechten Mieter spätestens in einem Jahr von der Backe zu haben.Aber nun kommt es:
Dieses Thema ist sowieso schon eine Belastung für uns, jeder der hier diesbezüglich seine Erfahrungen gemacht hat, wird uns verstehen können....Umzug in ein anderes Bundesland, neue Umgebung, Haus finden, Schulwechsel für die Große, Kitaplatz für den Kleinen bekommen, Arbeitssuche seitens meiner Frau.....aber gut, wir haben uns dazu entschieden und wollten das Ganze im nächsten Jahr anpacken.
Heute werde ich nach Feierabend noch auf der Straße vom Vermieter angesprochen, welcher mir mündlich mitteilte, dass es sein kann, dass er evtl. in ein bis zwei Monaten eine Kündigung aussprechen wird in Bezug auf Eigenbedarf, da sein Sohn (Studium außerorts) sich nun gerade hier in der Gegend bewirbt und falls er etwas findet in die 140qm Wohnung ziehen muss/möchte!! Es klang sehr an den Haaren herbeigezogen, das muss ich anmerken! Jetzt können wir ihnen nicht schnell genug hier raus sein, war mein erster Gedanke.Auch wenn dem wirklich so sein sollte, in Anbetracht unserer Situation die besteht und wir erst im nächsten Jahr umziehen können und wollen, wo ist hier der soziale und menschliche Gedanke in dem Ganzen geblieben, uns noch mehr psychisch unter Druck zu setzen, uns diesen Unsicherheitsfaktor vorab zu pflanzen "Es kann sein, dass jeden Tag ein Kündigungsschreiben im Briefkasten ist"....ganz ehrlich, wir sind extrem verunsichert und wissen nicht mehr weiter.
Was können wir tun, wenn wir z.B. in vier Wochen eine Kündigung wegen Eigenbedarfsanspruch erhalten, plus die drei Monate Kündigungsfrist heißt, dass wir im Januar 2016 umziehen müssten, was uns mit der Haussuche (wir wollten was eigenes kaufen) unter Zugzwang setzt, der Schulwechsel, Kitaplatz und alles andere uns in höchstem Maße unter enormen psychischen Druck versetzt, so dass wir gerade regelrecht in Panik verfallen!Wir bitten hier um Ratschläge, Erfahrungen in solchen/ähnlichen Angelegenheiten, wie wir hier weiter verfahren sollten.
Gibt es die Chance hier über die Sozialklausel in Bezug auf die Kinder den Eigenbedarfsanspruch auf den, in dem damaligen Gespräch und unsererseits mündlich angekündigten Auszugstermin, mit Juli/August 2016 herauszuzögern?Wir stehen gerade vollkommen bodenlos und extrem verunsichert da, es tut mir Leid wenn ich hier alles zugetextet habe, aber das musste alles mal raus!
Wir danken euch vorab für eure Lesegeduld und sind für sämtliche Hilfe extrem dankbar!
Liebe Grüße
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