Hallo,
wir haben Ärger mit unserem Vermieter. Der Sachverhalt stellt sich wie folgt dar:
Meine Freundin und ich sind am 06.10.2009 in eine DHH eingezogen. Laut Mietvertrag ist kein Übernahmeprotokoll zu erstellen und die Wohnung wurde unrenoviert übernommen und muss nur in den üblichen Abständen renoviert werden. Um uns aber selbst abzusichern haben wir ein Übernahmeprotokoll angefertigt und den Vermietern zugeschickt. Darauf haben diese per e-Mail geantwortet, dass wir uns die Arbeit durch ein kurzes Telefonat hätten sparen können und die DHH beim Auszug besenrein übergeben wird. Danach haben wir weitere (nicht von uns verursachte) Mängel festgestellt (gesprungene Fliese, Bohrlöcher), diese aber nicht mehr bei den Vermietern angezeigt. Jetzt haben wir fristgerecht zum 30.11.2010 unsere DHH gekündigt. Die Schlüsselübergabe und die Ablesung der Zählerstände sind am 29.11.2010 gemeinsam mit den Vermietern erfolgt. Bei der Übergabe wurde ein Kratzer im Laminatboden (vom verschieben des Bettes) beanstandet. Der Vermieter meinte, dass er dafür einen Handwerker kommen lassen muss und wir uns dann irgendwie einigen müssen. Es wurden nur die Zählerstände von beiden Seiten schriftlich unterschrieben und ansonsten wurde nichts schriftlich fixiert. Nun haben wir von unserem Vermieter per Post die Nebenkostenabrechnung sowie diverse Kostenvoranschläge bekommen (für gesprungene Fliese, kaputtes Waschbecken, Bohrlöcher etc.) mit der Bitte diese Kostenvoranschläge an unsere Versicherung weiterzuleiten. Wir wissen bei dem Waschbecken nicht mal was daran kaputt sein soll, denn das funktionierte vor der Schlüsselübergabe noch einwandfrei. Dafür sind diverse Zeugen vorhanden. Die Bohrlöcher und die angesprungene Fliese sind von den Vormietern. Wir sind nicht bereit diese Kosten zu tragen, da wir diese nicht zu Verschulden haben. Wie sollen wir jetzt weiter vorgehen?