Beiträge von heigor

    Dann tun Sie endlich das, was Ihnen Berny unter #4 geschrieben hat.

    Und was genau hätte ich davon, die Schlüsselübergabe bis zum Monatsende herauszuzögern? Doch nur, dass ich dann die Miete für diesen Monat voll statt zu einem willkürlich festgelegten und telefonisch vereinbarten Anteil zahlen muss.

    Wie sieht es denn aus mit der doppelten Vermietung? Besteht da die Möglichkeit, bei früher Schlüsselübergabe die Miete (ggf. anteilig) zurückzufordern?


    Eine Neuvermietung der Wohnung zum 15. ist für den Vermieter kritisch, wenn es keine Aufhebung zum 15. gibt, da er für den Restmonat quasie zwei gültige Mietverträge für die Wohnung hat.

    Wenn Ihr zum 15.06. einen Aufhebungsvertrag habt, darf der Vermieter auch nur die anteilige Miete gemessen an Eurer bisherigen Miete berechnen.

    Einen Aufhebungsvertrag gibt es nicht, das ist es ja gerade - nur eine telefonische Vereinbarung, wie die Miete für Juni aufgeteilt werden soll (die sich plötzlich geändert hat). Welche Folgen hätte denn eine doppelte Vermietung ohne Aufhebungsvertrag? Ich befürchte ja, dass das höchstens für den Nachmieter Folgen hat, hoffe aber immer noch darauf, dass ich darüber vorzeitig aus dem Mietvertrag herauskomme.

    Hallo Berny,

    nein, die Schlüsselübergabe wurde heute telefonisch für Freitag vereinbart, in einem Nebensatz kam dann die Mietnachforderung, obwohl wir die vorher vereinbarte halbe Miete schon längst gezahlt haben. Ich bin aus allen Wolken gefallen, weil ich eigentlich davon ausgegangen war, dass alles wie vereinbart klappt. Ich habe auch schon überlegt, die Schlüsselübergabe herauszuzögern, nur bringt mir das persönlich überhaupt nichts, weil die Wohnung ja bereits leer steht und ich befürchte, dass dann eine noch höhere Nachzahlungsforderung kommt... Wir haben halt nix Schriftliches, worauf ich mich berufen könnte. War blöd, sich darauf einzulassen...

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    ich habe mich gerade neu hier angemeldet und hoffe auf Rat.

    Wir haben unsere Wohnung fristgerecht zum 30.06. gekündigt, die Vermieterin hat eine von uns gestellte Nachmieterin akzeptiert und einen neuen Mietvertrag abgeschlossen. Über die Miete für Juni wurde zunächst telefonisch vereinbart, dass diese 50:50 aufgeteilt wird, heute hieß es dann plötzlich, wir müssten ja noch Miete nachzahlen, weil sie es plötzlich anders mit den Nachmietern vereinbart hätte.

    Nun meine Frage: Darf sie solche Verhandlungen überhaupt ohne unsere Zustimmung führen? Wir hatten mündlich zugestimmt, 50% der Miete zu zahlen und den Schlüssel Mitte des Monats abzugeben. Nun sollen wir plötzlich 80% der Miete für diesen Monat zahlen, aber schon am 12. den Schlüssel abgeben. Das wurde nie mit uns verhandelt, sondern wir wurden heute vor vollendete Tatsachen gestellt. Allerdings habe ich nicht wirklich ein Druckmittel inder Hand, weil unser Mietvertrag ja eigentlich noch bis Ende des Monats läuft. Schriftliche Vereinbarungen gab es bisher nicht und sie stellt sich da auch quer, uns irgend etwas schriftlich zuzusichern. Kann ich einfordern, dass die Aufteilung der Miete für Juni schriftlich geregelt wird?

    Weiterhin habe ich den Verdacht, dass der neue Mietvertrag ab 1.6. geschlossen wurde, sie die bereits seit Mai leerstehende Wohnung also zu ihrem eigenen Vorteil doppelt vermietet hat (und von uns 80% und von den Nachmietern 50% oder mehr der Miete fordert). Sollte sich das bestätigen, was wären die Konsequenzen? Kann ich die anteilige Mietzahlung für Juni verweigern, oder ist dann eher der Mietvertrag der Nachmieter nicht rechtskräftig und ich voll mietpflichtig?

    Im Voraus vielen Dank
    Heigor

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