Hallo,
ich habe eine rechte komplizierte Situation.
Ich wohne derzeit in ehemaligen Arbeiterblöcken, die mittlerweile an eine Genossenschaft verkauft worden sind und diese lässt die Häuser regelrecht zerfallen. Es wird nur das nötigste gemacht (dies erklärt auch die günstige Miete). Jedoch habe ich nun folgendes Problem:
Ich bin 21 Jahre alt, habe mittlerweile meinen 6 Bandscheibenvorfall und werde Anfang Oktober operiert. Das Haus bietet keinerlei Zentralheizung. Geheizt wird mit Holz oder Öl (letztes muss jedoch aus dem Keller getragen werden). Ich wohne im zweiten Stock des Hauses und es wird mir nicht möglich sein, die Holzkörbe oder Ölkannen nach oben zu tragen. Nun wollte ich in Erfahrung bringen, ob ich den Vermieter dazu bringen kann, eine Gasetagenheizung einzubauen? (Ein Gasanschluss ist im Haus vorhanden!). Wäre dies gerechtfertigt, aufgrund meiner Erkrankungen oder eher nicht? Ich habe auch schon jemanden zu Rate gezogen, laut Ihm würden sich die Kosten mit Therme und Installation auf 2.500-3.000€ belaufen. Ich habe auch nichts dagegen, wenn die Miete demtentsprechend erhöht wird. (In einem erträglichen Maß versteht sich).
Hat hier vielleicht jemand schon so eine ähnliche oder befindet sich zurzeit ebenfalls in so einer Situation? Ich wäre um Rat so dankbar, den ich komme mir so schlecht vor wenn ich das vortragen möchte..
Grüße