Beiträge von Drine86

    Ich hab mich wohl etwas unklar ausgedrückt. Im Vergleich sind alle 3 Parteien als Vermieter eingetragen, unterschrieben hat nur eine Partei. Und beim Konto ist sein Privatkunden eingetragen mit dem Vermerk, dass dies nur gültig ist, bis das Gemeinschaftskonto eröffnet ist.
    Dies ist uns nun von einer der anderen Parteien mitgeteilt worden, Partei 1 leugnet aber die Kenntnis, deshalb sind wir ein bisschen hilflos.

    Aber schonmal vielen Dank für die Ratschläge!

    Hallo!

    Mein Mann und ich sind zum 1.4. in unsere Wohnung eingezogen, deren Vermieter eine Erben-/Eigentümergemeinschaft aus 3 Parteien ist.
    Bis zum Einzug hatten wir nur mit dem einen Eigentümer (hält 1/4 des Hauses) zu tun, der im Auftrag der anderen Parteien mit uns den Vertrag abgeschlossen hat. Im Vertrag ist festgehalten, dass wir die Warmmiete auf das Konto dieses Herrn überweisen, bis uns ein Gemeinschaftskonto mitgeteilt wird. Nach der ersten Mietzahlung bekamen wir von den anderen beiden Parteien (halten zusammen 3/4 des Hauses) sowohl mündlich als auch schriftlich mitgeteilt, dass wir die Miete bis zur Eröffnung des gemeinsamen Hauskontos beim Amtsgericht hinterlegen sollten.
    Das passte dem ersten Herrn überhaupt nicht, er versuchte, uns am Telefon unter Druck zu setzen, damit wir die Miete auf sein Konto (Privatkonto, übrigens) überweisen. Wir setzten uns mit einer der anderen Parteien in Verbindung (die die Hälfte des Hauses besitzt), informierten sie und baten darum, dass die Parteien ihre Differenzen unter sich klären mögen. Die zweite Miete liegt also nun beim Amtsgericht.

    Kurz nach der Überweisung ans Amtsgericht wurde uns von Partei 2 schriftlich mitgeteilt, dass das Hauskonto eröffnet sei und wir von jetzt ab dorthin überweisen sollten. Heute rief dann Partei 1 an und behauptete, er habe keine Kenntnis von besagtem Gemeinschaftskonto und wir sollten die Miete wieder auf sein Konto überweisen, da er ja auch die Ausgaben das Haus betreffend trage (Reparaturen etc.) und ihm das Konto unbekannt sei.

    Wir wissen ehrlich gesagt nicht genau, was wir jetzt machen sollen. Wir haben überlegt, einen Brief in dreifacher Ausführung an alle beteiligten Parteien zu schicken, sie darum zu bitten, ihre Differenzen nicht auf unserem Rücken auszutragen (netter formuliert natürlich) und uns gemeinschaftlich schriftlich mitzuteilen, wohin wir die Miete überweisen sollen. Bis dahin würden wir sie weiter beim Amtsgericht hinterlegen. Wir sind uns nur nicht sicher, wie wir uns rechtlich auf der sicheren Seite bewegen können. Eigentlich wollen wir nur in Ruhe hier wohnen und uns nicht an irgendwelchen Streitigkeiten beteiligen.
    Kann mir jemand einen Rat geben?

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