Beiträge von hausbesitzer79
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Hallo. Nochmal eine kleine Wasserstandsmeldung...
Mieterin hat jetzt ein Schreiben vom Mieterverein bei Schwiegereltern eingeworfen. Laut Beratung stehen ihr angeblich 10.000 Euro Schadenersatz zu.
Da frag ich mich doch, welcher Mieterverein berät denn so einen Quatsch!? Ich habe das Schreiben leider noch nicht gesehen, daher kann ich keine genauen Angaben machen. Gibt es denn Fälle wo so etwas zutrifft? Habe ich noch nie gehört/gelesen.
Ist denn davon abzuraten oder sollte man ihr das mal mitteilen, dass Sie sich auf dünnem Eis bewegt wegen der Schwarzarbeit etc... Nicht das man dies nachträglich falsch ausgelegt bekommt wie zB Erpressung?!
Es ist alles wasserfest, aber ich will diese Person früher rausbekommen, da diese auf Zeit spielt und es sich ewig hinziehen kann.
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Ich finde es gut, obwohl ich selbst vermiete.
Nicht auszudenken, was passiert, wenn der Vermieter jeden Mieter nach Lust und Laune aus der Wohnung werfen könnte.Du solltest nicht vergessen, dass die Wohnung der Lebensmittelpunkt eines jeden Menschen darstellt und ein Umzug sowohl eine finanzielle, als auch eine persönliche Belastung darstellt.
Naja, dass sehe ich anders... Ich sage von uns, dass wir mehr als umgängliche Vermieter sind, die alles rechtens machen und auch soziale Aspekte mit einfließen lassen. Wenn man dann aber Mieter hat, die solche Sachen ausnutzen, bekommt man diese nur sehr schwer raus. Zumindest muss man Zeit und Geld investieren.
Ich sehe es vom Standpunkt des ehrlichen, netten Vermieters, der sich an Gesetze und Regeln hält. ...und da ist man viel zu wenig gestärkt. Bsp. 3 Monate für Mieter, der Vermieter hat bis zu 9 Monate. Wer wart denn die wirtschaftlichen Interessen des Vermieters? Eigenbedarf... Härte und Sozialklausel. Der ausländischen Dame, die kein deutsch kann nach 15 Jahren leben in Deutschland, die 5 Kinder hat, wird dann Recht zugesprochen.
Ja ich sehe das, vielleicht hochnäsig..., dass man halt wenn man kein Eigentum hat, Abstriche machen muss. Wenn man nix hat, darf man nicht fordern, sondern sollte froh sein wenn man geholfen bekommt.
Die Sache ist jetzt beim Anwalt. Wir haben uns jetzt beraten lassen. Außerdem werden wir die Familie mal auf Schwarzarbeit, Sozialmißbrauch und weitere Dinge hinweißen. Die vollen 20% Mieterhöhung sind ebenfalls anberaumt. Abmahnungen wegen Vernachläßigung werden auch folgen. Mal schauen ob das nicht fruchtet.
Aber wie bereits erwähnt ist es hier auch so, es kostet uns Geld und jede Menge Zeit, trotz rechtlich eindeutiger Lage.
Was hat das denn mit Gerechtigkeit zu tun? Gleichstellung wäre fair und nicht Besserstellung derjenigen die nix haben. Das Leben ist halt kein Ponyhof. Haben wir den Linken und Grünen und alt 60er zu verdanken.
Jedenfalls Vielen Dank, für die nett gemeinten und hilfreichen Antworten.
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Ich stimme dem bisher geschriebenen zu, möchte aber daraufhin weisen, dass die Begründung des Eigenbedarfs auch enthalten müsste, warum der Sohnemann mit Freundin ausgerechnet 115 m² benötigt und ihm nicht auch 54 m² genügen. Zumal es sich auch noch um die Hausmeisterwohnung handelt.
Naja es ist nicht wirklich eine Hausmeisterwohnung sondern eine ganz normale EG Wohnung.
Für eine 54qm Wohnung müsste ebenso auf Eigenbedarf gekündigt werden. Diese sind ja alle vermietet. Ist dann klar das man in die Größte in seinem Eigentum einzieht.
Ausserdem 1 Hundewelpe, Bandscheibenvorfall; also unbillige Härte immer Treppen steigen zu müssen und Schwangerschaft, also erwaten Kind. Mehr muss ich zu "warum keine 54qm" nicht sagen glaub ich. Dürfte als Begründung ausreichen.
Ich finde es so perplex das wir über unser Eigentum reden und man solchen Stress hat?! Vermieter macht nur solange Spaß wie die Mieter in der Spur laufen. Finde es so traurig das man als Vermieter nicht mehr gestärkt wird oder mehr und bessere Rechte hat.
Also... hier dann wohl die normale Kündigung. Diese kann Sie aber nicht verweigern bzw wenn doch... kann man dann vor Ablauf der 9 Monate außerordentlich kündigen?
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Hallo. Vielleicht hat hier jemand ähnliches erlebt oder ähnliche Erfahrungen gemacht und kann uns mit Tips etc weiterhelfen.
Zur Situation:
- Mehrfailienhaus, alles vermietet, Wohnung im EG 115 qm, restlichen Wohnungen 54qm
- derzeitige Mieterin (Mann und 2 Kinder; 15 und 16) wohnt seit über 8 Jahren in der Wohnung im EG (115 qm)
- Miete sehr weit unterm ortsüblichen Niveau
- laut Mietvertrag Aufgabe als Putzfrau/Hausmeisterin; deshalb sehr günstige Miete
- arbeitet schwarz, erschleicht sich SozialleistungenWohnung EG soll jetzt gekündigt werden. Eigenbedarf. Tochter mit Freund. Andere Wohnungen nicht frei. Auch kein Platz in anderen Häusern die in Eigentum sind.
Mieterin wurde zum Gespräch gebeten und Kündigung wurde ihr mitgeteilt. Ihr wurde angeboten, Auflösungsvertrag zu unterschreiben und im Zuge dessen, ihr beim Umzug finanziell unter die Arme zu greifen, ebenso bei der Wohnungssuche und wir wären Ihr nochmals mit 1000 Euro für neue Küche entgegen gekommen.
Reaktion war überraschend... Sie kann nicht umziehen. Sie will eine Wohnung mit mindestens 100 qm haben und zwei Bädern, ausserdem Balkon und Garten und nur in bestimmmten Stadtteilen. Ausserdem hätte Sie sich beraten lassen, von wem wurde nicht gesagt, sie verlangt 10000 Euro für den Umzug ansonsten würde Sie nicht ausziehen.
Was kann in einer solchen Situation getan werden, bzw was ist zu empfehlen?
Reguläre Kündigung bedeutet 9 Monate bis Auszug. Wenn Sie danach nicht auszieht, Räumungsklage.
Klagen oder Prozesskostenhilfe kann Sie ja eigentlich nicht in Anspruch nehmen, denn von welchem Geld. Sie und Ihr Mann arbeiten beide schwarz und unangemeldet. Sie putzt in Privathaushalten und kellnert schwarz in einem jugoslavischen Restaurant von Ihrem Onkel. Sonst haben beide keine Einkünfte. Sie beziehen aber Wohngeld und die Einkünfte sind dort auch nicht angegeben. Wissen kommt vom langjährigen guten Verhältnis mit Mieterin.
Schon schlimm das Mieter in Deutschland mehr Rechte haben, wie Besitzer und man nur Ärger deshalb hat.
Rückantworten, Tips, Meinungsäußerungen zur Situation wäre nett. Danke vorab.
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