Beiträge von BammbammGT

    Ja komplex ist die Sache schon...als ich meinem Anwalt zu Anfang des Gesprächs sagte, das er hier ne harte Nuss vor sich hat, meinte Er nur, er habe ja schon Viel erlebt ;) Kurz vor Ende des Gesprächs merkte er dann aber an, das er in der ein oder anderen Frage wohl mal seinen Kollegen zu Rate ziehen muss :)
    Fakt ist, das nun eine Frist zum öffnen der Räume und Instandsetzung der Warmwasserversorgung bis zum Montag gesetzt wurde und ich laut Anwalt nach Ablauf der Frist das Recht habe, die Räume öffnen und die Warmwasserversorgung wieder herstellen zu lassen.
    Darauf verlasse ich mich nun mal als Mandant, denn das habe ich jetzt schriftlich. Wer die Öffnung zu veranlassen hat...ob nun mein Vermieter oder sein Bruder, ist mir momentan ziemlich schnuppe. Die Hauptsache für mich ist, das ich wieder zu Hause duschen und waschen kann.
    Berny: rein rechtlich gesehen hast du ja wohl recht, es ärgert mich eben nur, das die ihren Bruderstreit auf meinem Rücken austragen und ich kann nicht mehr tun, als zum Anwalt zu rennen und abzuwarten.
    Ich denke, im Nachhinein wäre es egal ob der Mietvertrag nun nur schwebend oder gänzlich gültig ist...selbst wenn das Erbe auch notariell aufgeteilt wäre, ändert es nichts dran, das der Typ über mir wohl einen psychischen Schaden hat und der hätte solche Aktionen auch unter anderen Umständen abgezogen. Und ich hätte die Fristen auch abwarten müssen...das ärgert mich halt am meisten, das ich unschuldig unter diesem Bruderkrieg leiden muss.
    Aber wie das Sprichwort schon sagt: Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben...

    Mein Beitrag war ja schon sehr lange und ich wollte mich zuerst mal aufs Wesentliche konzentrieren ;)
    Mein Vermieter steht ganz auf meiner Seite aber man ist von der Situation einfach überfordert. Sein Bruder sitzt den ganzen Tag in seinem Stall und kann sich überlegen, wie er uns irgendwie mürbe machen kann. Und rechtlich sind uns laut Anwalt einfach die Hände gebunden, da die Hälfte des Hauses ja dem Bruder gehört und man nur zivilrechtlich dagegen vorgehen kann. Das heißt aber konkret, das ich alle Ansprüche erst bei meinem Vermieter geltend machen muss und der dann bei seinem Bruder. Das setzt auch jedes mal Fristen voraus, die dann doppelt eingehalten werden müssen. Während mein Vermieter relativ prompt reagiert, was ja erst mal die Tätigkeit meines Anwalts voraus setzt, lässt sein Bruder natürlich alle Fristen verstreichen und gibt sich wenig einsichtig. Das heißt, ich habe jetzt erst mal die Öffnung der Räume verlangt, natürlich mit einer Frist, die eingehalten werden muss. Reagiert er nicht darauf, kann ich erst eine Verfügung erwirken, die dann auch wieder über zwei Parteien läuft. So lange kann ich weder in meinen Kellerraum, noch meine Waschmaschine benutzen und habe kein warmes Wasser...
    Ich war noch nie in einer solchen Situation und bin erschüttert, was man sich Alles bieten lassen muss, ohne etwas dagegen unternehmen zu können...also mit sofortiger Wirkung. Ich denke, jeder kann sich vorstellen, wie es ist, wenn man so in seiner Lebensqualität eingeschränkt wird und weiß nicht einmal warum.
    Wie schon in der letzten Antwort geschrieben, suche ich kein Mitleid oder Mitstreiter, sondern einfach nur die Möglichkeit, irgendwelche rechtlichen Mittel auszuschöpfen, die mir hilfreich sein könnten. Da wie gesagt, die Situation für mich neu ist, wusste ich auch nicht, an welches Forum ich mich sonst hätte wenden können.

    Also da frag ich mich jetzt aber ernsthaft, wer hier psychische Probleme hat?
    Jedes mietrechtliche Problem stellt einen kleinen Kriegsschauplatz dar und ich brauche keine Mithelfer, sondern qualifizierte Aussagen zur Thematik, die mir helfen sollen, meine persönlichen Rechte durch zu setzen.
    Jemanden wie Sie habe ich über mir wohnen, ich brauche keinen Nebenkriegsschauplatz. Sollte Sie das Thema nicht interessieren, werden Sie auch nicht dazu genötigt, sinnfreie Kommentare dazu abzugeben...

    Hallo liebe Mieter Gemeinde
    Ich habe ein riesen Problem mit dem Bruder meines Vermieters...
    Ich bin vor drei Monaten in die neue Wohnung eingezogen und habe hier mehrere tausend Euro in die Möbelübernahme investiert. Es sind eine neue Einbauküche, sowie ein neues Schlafzimmer und diverse andere Artikel vom Vormieter übernommen worden. An und für sich könnte ich hier wie im Paradies leben, es handelt sich prinzipiell um ein Einfamilienhaus mit teilweise ausgebautem Dachstuhl, meine Wohnung ist komplett neu renoviert, es gibt einen gemütlichen Partyraum, einen riesen Südbalkon und einen schönen Garten. All das hat mein Vormieter realisiert und er zog nun aus, um mit seiner neuen Partnerin zusammen Eigentum zu erwerben.
    Das Problem stellt sich nun in der Form dar, das es sich bei dem Haus um eine Erbengemeinschaft handelt, die aus zwei Brüdern besteht. Während mein Vermieter in Köln wohnt, ist sein Bruder direkt nach dem Tod der Mutter nach 35 Jahren in Australien hier wieder eingezogen und zwar in den ausgebauten Dachstuhl. Er haust dort wie in einer Pumahöhle und versucht nun seit ich hier wohne, mich zu vertreiben. Das geschah erst durch mehrmaliges heraus drehen der Sicherung meiner Heizung, die nur für meine Wohnung installiert wurde. Des weiteren hat er mir regelmäßig den Schneematsch seines Balkons auf meinen geschippt, mündliche Vereinbarungen nicht eingehalten und mir nun den Zugang zur Waschküche und meinem Partyraum verwehrt, in dem er in die Waschküche, die den Durchgang zu meinem Partyraum darstellt, eine neue Tür montieren ließ und diese verschloss. in der Waschküche befindet sich mein Waschmaschinenplatz, die Heizung und die Warmwassertherme, die er nun einfach abgeschaltet hat, so das ich nun auch kein warmes Wasser mehr habe. es gab darauf hin eine heftige verbale Auseinandersetzung, nach der ich zur Polizei ging und ihn anzeigen wollte. Diese verwies mich darauf, das e sich um eine zivilrechtliche Angelegenheit handle, stand dann aber eine halbe Stunde später bei mir vor der Tür weil mein "Mitbewohner" behauptet hatte, ich hätte ihn bedroht.
    Gestern war ich nun beim Anwalt und dieser offenbarte mir, das ich wohl nur einen schwebend gültigen Mietvertrag habe, da es zwischen den Erben keine schriftliche Vereinbarung über die Trennung des Erbes gibt und mein Vermieter ohne Zustimmung seines Bruders wohl gar nicht hätte vermieten dürfen.
    Das heiße jedoch nicht, das ich jetzt ausziehen müsste aber er machte mir klar, das es für meine Nerven wohl besser sei, das freiwillig zu tun, da es kaum die Möglichkeit gäbe, den Bruder aus dem Haus zu bekommen und das wohl so lange weiter gehen würde, bis ich irgendwann nachgebe. Natürlich versuchen wir nun, mit allen Mitteln dagegen zu operieren, da es sich wie schon beschrieben, eigentlich um einen kleines Paradies handelt, das durch diesen Schmarotzer, der noch nie etwas produktives in seinem Leben geleistet hat, zerstört wird.
    Klar versucht mein Anwalt auch alles Mögliche aber vielleicht hat der Ein oder Andere hier ja ähnliche Erfahrungen und vielleicht ein paar Tipps, wie man mit der Situation umgehen kann.
    Ich hatte es zu Anfang auch im Guten versucht, habe dem Bruder Hilfe angeboten, ihm verschiedene Sachen zur Verfügung gestellt und ihm sogar das ein oder andere Möbelstück gegeben, da ich keine Verwendung dafür hatte. Aber dieser Mensch ist das Böse in Person, wird von allen Nachbarn regelrecht gehasst weil er auch seine Umgebung terrorisiert und Jeder, einschließlich seines Bruders wäre froh, wenn man ihn nicht mehr ertragen müsste.
    Sorry...wurde jetzt ein kleiner Roman aber mir liegt wirklich sehr viel an meinem kleinen Paradies und ich würde es ungerne aufgeben. Ich wäre froh für jede Hilfe und wünsche Euch noch einen angenehmen Tag...meine schönen Tage sind zur Zeit leider rar gesät :(
    LG Gerhard

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