Beiträge von Gast

    Sorry, für mich ist das leider alles Bla-bla-bla.
    Sie sitzen hier im falschen Zug. Lesen Sie den Titel des Forums und präzisieren Sie Ihr Anliegen kurz und knapp.
    Dann erhalten Sie auch eine Antwort; möglicherweise auch eine negative.

    Tja, das ist leider das Problem bei komplexeren und großflächigeren Sachverhalten: sie lassen sich nicht mal eben so auf 2 Sätze heruntebrechen, ohne unvollständig zu werden. Etwas, dass ich als Präzisierung bezeichnen würde, finden Sie im Übrigen im unteren Bereich des Textes.


    "In meinen Augen ist es eine bodenlose Frechheit ein Forum mit solchen Dingen zu konfrontieren."

    Ach so; welches Forum sollte ich denn, in Ihren Augen, mit Fragen des Mietrechts konfrontieren, ohne mich einer bodenlosen Frechheit schuldig zu machen? Wäre sehr nett, wenn sie und ggf. auch Kamerad Kolinum Auskunft geben würden, in welchem Zug ich diesbezüglich richtig säße.

    Ehrlich gesagt reichen mir diese beiden Antworten, in Kombination mit der so eben erfahrenen technischen Unnutzbarkeit des Forums, schon vollkommen aus, um meine Registrierung zu bereuen.

    Schönen Abend noch und grüßen sie mir die Herrschaften von RTL.

    Guten Tag,

    diesen Beitrag veröffentliche ich unter dem Thema "Mietvertrag", obgleich er auch möglicherweise im Bereich "Kündigung" berechtigt wäre. Eigentlich wollte ich ihn unter "sonstiges" veröffentlichen, was aber nicht funktionierte, da sich ausschliechlich in diesem Bereich mein Account abmeldet. Ich hoffe, das stellt kein Problem dar und mir kann geholfen werden.


    Meine Lebensgefährtin und Ich stehen vor einem Problem:

    wir sind seit 4 Jahren dauerhaft ein Paar, wohnen noch nicht zusammen, würden dies aber gerne tun. Sie wohnt (dies war schon so, bevor wir uns kennenlernten) mit ihrer Schwester zusammen, mit welcher wir seit Beginn unserer Beziehung überwiegend Probleme haben, dazu aber später. Beide (meine Freundin und ihre Schwester) sind Studentinnen und als Hauptmieterinnen im Mietvertrag eingetragen.
    Wir planen seit längerem einen Zusammenzug, hätten dies auch schon seit einigen Jahren rein theoretisch tun können, haben es aber nicht, vor allem auch wegen und mit Rücksicht auf die Schwester.
    Seit Ende November 2014 stehen wir vor dem Problem, dass wir meine Ein-Raum-Wohnung nicht betreten können, in der wir uns (aufgrund der Schwester) überwiegend aufhielten. Grund hierfür ist die generell sehr unbequeme Nachbarschaft in dem Haus, bzw. die Tatsache, dass wir von einem Nachbarn belästigt und bedroht werden. Dieser ist der Wohngenossenschaft als vorbestrafter Gewalttäter bekannt. Helfen kann man mir dennoch nicht, solang ich nicht ununterbrochen Lärmbelästigungsprotokolle überbringe.

    Wir flüchteten daraufhin quasi in die Wohnung meiner Freundin. Die Schwester hatte hierfür zu unserem Erstaunen auch Verständnis und generell stellte sich ein recht gutes Verhältnis zwischen uns Dreien ein, obwohl es die Jahre zuvor katastrophal zwischen uns ablief. Wir lebten also von diesem Zeitpunkt an mit in der Wohnung, was die Schwester bewilligte. Ich beteilige mich mit am Haushalt, nehme auch hin und wieder Pflichten der Schwester (bspw. mit ihrem Hund rausgehen, wenn sie darauf keine Lust hat) an, wenn sie mich darum bittet, kaufe Lebensmittel und koche mit meiner Freundin. An unserem Essen ließen wir die Schwester öfter teilhaben, wobei anzumerken ist, dass Sie mit fast 30 Jahren ausser Tütensuppen nichts zu kochen im Stande ist und auch keinen Hehl daraus macht, dass sie das Kochen nicht lernen möchte (weil sie davon ausgeht, dass, solang sie nicht allein lebt, jemand für sie mitkocht.) Recht schnell kamen meine Freundin und ich wieder über unseren Zusammenzug ins Gespräch und bezogen, unter bösen Vorahnungen, ihre Schwester mit ein, um sie darüber in Kenntnis zu setzen. Zu unserem Erstaunen zeigte sie dafür Verständnis, willigte ein, dass dies bald in Angriff genommen werden kann und bot uns eine Übernahme der jetzigen Wohnung der beiden Schwestern an. Dies war von uns ohnehin geplant, da der Wohnungsmarkt in unserer Stadt kompliziert ist, wir das Wohnumfeld erträglich finden und die Schwester sich die Miete für diese Wohnung alleine nicht leisten könnte. Die Schwester hat die Sache dann auch vorangetrieben, riet mir, ich soll direkt meine Wohnung kündigen, damit alles schnell vonstatten gehen kann. Allerdings zogen wir alle in Erwägung, dass die Schwester nicht direkt eine eigene Wohnung bekommen wird, weshalb wir ihr von vornherein versicherten, sie könne als Untermieter unentgeltlich bei uns weiterwohnen, bis sie etwas eigenes gefunden hat.

    Soweit die Vorgeschichte.

    Nun das Problem:
    Die Schwester ist psychisch krank und bekam, fernab dessen, in Ihrem Leben relativ wenig Grenzen gesetzt, weshalb sie allgemein gewohnt ist, zu bekommen, was sie will. Ist dem einmal nicht so, macht sie einem bewusst, mutwillig und äußerst ausdauernd das Leben zur Hölle.
    Die ersten Jahre unserer Partnerschaft hat sie massiv sabotiert und auch teilweise andere Familienmitglieder unter Druck gesetzt, wenn diese durchblicken ließen, dass sie mich mögen (dazu sei gesagt, dass ich der Schwester niemals irgendetwas getan habe).
    Oftmals droht sie ihren Angehörigen mit Selbstmord, wenn diese nicht sofort widerstandslos das tun, was sie verlangt, besonders bei Kleinigkeiten, bspw. auch wenn man Ihr das Gassigehen mit ihrem Hund nicht abnehmen will. Besonders meine Freundin wird häufig damit konfrontiert, was eine drückende Last im Rahmen des Wohnverhältnisses darstellt.
    In letzter Zeit ist dies wieder vermehrt der Fall. Wir haben versucht, ihr das Leben mit uns so angenehm wie möglich zu machen, haben aber auch, wenn ihre Forderungen zu dreist wurden, konter gegeben, nie unfreundlich, was sie sichtlich störte. Gestern forderte sie wieder einmal eine Kleinigkeit, welche sie selber hätte erledigen können, es aus Bequemlichkeit aber nicht tat. Da sie sehr spät darum bat, lehnte meine Freundin ab. Als Antwort darauf wurde mit Selbstmord gedroht und als sie merkte, dass wir uns davon nicht mehr beeindrucken lassen, nahm sie mich aufs Korn und forderte, ich solle die Wohnung verlassen (hierbei sei gesagt, dass ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht mit ihr redete und mich auch in die Streiterei nicht einmischte). Wir weigerten uns, was dazu führte, dass sie mir mit der Polizei und dem Vermieter drohte, weil sie sich angeblich von mir bedroht fühle. Am Tag davor fragte sie mich allerdings wieder einmal, ob ich nicht mit ihrem Hund vor die Tür gehen kann, was ich auch ohne mit der Wimper zu zucken tat. Ich denke, hätte sie Angst vor mir, würde sie mich sicherlich nicht um Gefälligkeiten bitten und generell sprach sie so etwas nie an, äußerte in den Wochen nie, dass sie mich nicht mehr in der Wohnung haben möchte, hieß dies alles im Gegenteil gut und äußerte wörtlich, dass ich ja ohnehin schon quasi Bewohner bin. Dementsprechend ist darauf zu schließen, dass sie dies nur aus Ärger gegenüber uns tat. Nach dieser Drohung habe ich sie auch sachlich gefragt, was das ganze denn soll, warum sie mich nun mit in die Mangel nimmt, obwohl ich immer freundlich zu ihr war, am vorherigen Tag noch ihrer bitte bezüglich des Hundes nachgekommen bin usw. Daraufhin sah sie mich bloß an und sagte, dass ich das meiner Freundin zu verdanken habe. Ich denke, jeder Leser sollte begreifen, was Sache ist und was sie sich dabei dachte, zumal sie das alles nicht ängstlich, sondern kühl-drohend und abgeklärt äußerte.
    Daraufhin terrorisierte sie uns, schaltete das Internet für uns ab, welches meine Freundin bezahlt, schrie rum und randalierte, verweigerte weiterhin unsere Internetnutzung und auch den Strom im Zimmer meiner Freundin (welchen sie ebenfalls zahlt). Die ersten Male schaltete meine Freundin den Strom einfach wieder per Stromkasten an. Nach kurzer Zeit begannen wir uns allerdings zu fürchten, da die Schwester weiterhin aggressiv war und generell immer uneinschätzbarer zu werden schien, was dazu führte, dass wir im verdunkelten, stromlosen Zimmer saßen, ich die Tür versperrte und meine Freundin (sie war bereits sehr aufgelöst und auch ich habe nicht das stärkste Nervenkostüm) per Handy den Notruf benachrichtigte, welcher die Schwester dann mit Polizeiverstärkung abholte. Der Abend war natürlich hinüber und Schlaf war in der Nacht auch nicht mehr zu haben.
    Wir rechnen damit, dass sie weiterhin mit den Drohungen des vergangenen Abends fortfahren wird und, noch schlimmer, ihre Einwilligung zu unserem Zusammenzug aus Trotz zurücknehmen wird. Ich erinnere daran, dass sowohl meine Freundin als auch ihre Schwester als Hauptmieterinnen geführt werden.
    Meine konkrete Frage lautet: gibt es etwas, das wir tun können, um unseren Plan vom Zusammenziehen verwirklichen zu können?

    Festzuhalten wären folgende Punkte:

    1.
    Wir wurden beide in der Vergangenheit massiv und absichtlich in unserer Partnerschaft und damit auch in unserem Privatleben behindert und es ist wahrscheinlich, dass dies nun wieder beginnt

    2.
    Die Selbstmorddrohungen der Schwester bei jedem noch so kindischem Blödsinn sind nicht tragbar, üben starken Druck auf meine Freundin aus und zwingen ihr eine Verantwortung auf, welche eigentlich nicht sein müsste

    3.
    Sie versuchte, mich gegen meine Freundin aufzuhetzen ("sie sei Schuld daran, dass ich gehen müsse"), was allgemein ihrem Wesen entspricht; Sie intrigiert generell sehr viel in der Familie, versucht einzelne Familienmitglieder gegeneinander auszuspielen, Parteien zu bilden, von denen sie sich Rückendeckung erhofft usw. Das aber nur nebenbei

    4.
    Zu der Angst um sie (Selbstmord) kommt nun seit gestern Abend auch die Angst vor ihr. Wir haben bereits viel erdulden müssen, allerdings noch nicht so etwas und es ist absehbar, dass diese Angst nicht ohne weiteres abnehmen wird, was die Situation noch unhaltbarer macht

    5.
    Resultierend aus Punkt 4. ergibt sich eine Zwickmühle: wenn ich die Wohnung verlasse, hat meine Freundin sich entweder allein mit ihrer Schwester in der Wohnung aufzuhalten und ggf. Ängste auszustehen oder sie kommt in meine Wohnung, in welcher wir, wie bereits erwähnt, Angst vor nachweislich gewaltbereiten Nachbarn haben müssen. Meine Freundin legt wert darauf, dass ich mit ihr in ihrer Wohnung bleibe, wobei ich Angst haben muss, dass ich bei Betreten der Wohnung mit der Polizei konfrontiert werde. 3 Möglichkeiten also, keine ohne Gefahr und Angst, was ebenfalls nicht erträglich ist.


    Haben wir Möglichkeiten, unseren Plan, auch gegen die Schwester, durchzusetzen? Ist es bspw. möglich, die Schwester aus dem Mietvertrag streichen zu lassen, wenn meine Freundin auf die Unmöglichkeit eines Zusammenlebens mit dieser und auf die Ängste und den Druck verweist? Wie gesagt: die Schwester könnte sich die Wohnung allein ohnehin nicht leisten und sie hat auch keine Bekanntschaften, welche sie als Nebenmieter aufzunehmen in der Lage wäre. Würde für sie das Mietverhältnis beendet, könnte der Vermieter also meine Freundin übernehmen und mich ebenfalls in den Vertrag eintragen, anstatt sich erst Nachmieter suchen zu müssen. Ich bin im Übrigen darüber im klaren, dass "Rauswürfe" in Deutschland generell schwer zu machen sind, dass die Vermieter und Genossenschaften in diesem Bereich sehr eingeschränkt sind. Vielleicht gibt es aber doch andere Wege.


    Ich hoffe, jemand besitzt die Muße, sich den doch recht lang gehaltenen Text durchzulesen.
    Für jede Art von Hilfe bedanke ich mich herzlich im Vorraus.

Jetzt mitmachen!

Sie haben noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registrieren Sie sich kostenlos und nehmen Sie an unserer Community teil!