Schimmel - Heizen und Lüften

  • Mhh, als so wie ich das sehe schimmelt es an der kältesten feuchtetesten Stelle........ was für eine Überraschung;)

    Ansonsten bin ich der gleichen Meinung wie Schweinchenfan. Eindringeden Feuchtigkeit kann ich nicht erkennen wohl aber eine ziemlich niedrige Wandtemperatur.

    Was bleibt also als Sofortmaßnahme? Heizung aufdrehen und evtl. das Wohnverhalten ändern.

    Wenn das keine Verbesserung bringt würde ich als Vermieter über das verlegen des Heizkörpers nachdenke.

    - Es hat sich bei uns nichts geändert. Die Wäsche wird nicht im Schlafzimmer getrocknet.

    Sondern wo?

    - Gibt es überhaupt eine Regelung, wie viel man heizen soll?

    Ja, am besten so viel das es nicht schimmelt, solange kein Baumangel besteht.

    - Selbst wenn der Schimmel meine Schuld wäre, soll denn nicht die genau Ursache ermittelt werden, damit ich mein Verhalten da, wo es nötig ist, und so, wie es nötig ist, anpasse?

    Wieso beschäftigst du dich eigentlich derart mit der Schuld Frage? Du wohnst doch da und es ist doch in deinem eigenen Interesse das es nicht schimmelt, unabhängig davon wer schuld hat?

    Es geht dann auch um Geldverschwendung (Heizkosten), geschweige denn Umweltunfreundlichkeit...

    Ein Wohnung in Winter in der Form zu beheizen das kein Schimmel entsteht ist keine Geldverschwendung sondern eine schlichte Notwendigkeit.

    Das kann, abhängig vom Gebäude natürlich mal mehr oder mal weniger kosten, nur das kann man halt nicht so einfach ändern.

  • Sondern wo?

    Entweder auf dem Balkon oder im Wohnzimmer, da erstens das Wohnzimmer größer ist und zweitens wir dort weniger Zeit verbringen als um Schlafzimmer. Wenn die Wäschetrocknung im Wohnzimmer stattfindet, wird auch der Luftentfeuchter eingesetzt. Geluftet wird dann auch viel mehr und geheizt ebenfalls mehr.


    Ich habe heute erfahren das Haus in 1950 gebaut worden ist.

  • Hallo zusammen nochmals!

    Erstmal vielen lieben Dank für all eure Antworten!

    Eine Sache ist mir besonders unklar: wie kann man bei einem Raumtemperaturverlauf von zwischen 18 und 21 Grad von einem nicht ausreichenden Heizen reden, geschweige denn von "zu wenig heizen"? Muss man wirklich bis zum Tod heizen, um einfach die komische Lage des Heizkörpers auszugleichen? Die Schimmelstelle ist nämlich extrem weit entfernt vom Heizkörper. Dazu kommt noch natürlich, dass das eine Außenwand ist, es ist also sogar kritischer, als wenn die Schimmelstelle sehr weit vom Heizkörper wäre, aber der Heizkörper an der Außenwand und die Schimmelstelle an der Innenwand wäre.

    Die Temperatur an der Innenwandecke betrug ja 18 Grad und das ist vollkommen ausreichend und spricht für ausreichendes Heizen, oder? Um die Schimmelstelle auf dieselbe Temperatur zu bringen müsste man wohl so viel Heizen, dass die Raumtemperatur bei 25 - 27 Grad liege. In dem Fall wäre die Wohnung wohl nur für pathologisch frierende Menschen bewohnbar...

  • Muss man wirklich bis zum Tod heizen, um einfach die komische Lage des Heizkörpers auszugleichen?

    Nein, musst Du nicht. Es ist ausreichend, wenn Du eine durchgehende (!) Raumtemperatur von ca. 21°C und eine passende Raumfeuchte (im Idealfall vielleicht 50%) nachweisen kannst.

    Ist das erreicht, bist Du "raus" und der Vermieter "drin".

    Wie man dann ein ausreichendes Heizung und Lüften definiert, muss im Zweifel ein Gutachter entscheiden.

    Die Temperatur an der Innenwandecke betrug ja 18 Grad und das ist vollkommen ausreichend und spricht für ausreichendes Heizen, oder?

    Jein...Wärme steigt ja bekanntlich nach oben. Das sagt nichts über die Temperaturen im unteren Bereich der Außenwände.

    Meine Antworten beruhen aus meiner persönlichen Erfahrung und stellen keine Rechtsberatung dar.

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