Hallo zusammen,
ich wohne in einem 3-Parteien Haus in der Mitte und seit dem Austausch der Gasheizung durch eine Wärmepumpenheizung durch den Vermieter bin ich sehr unzufrieden und wollte einmal nachfragen wie ihr vorgehen würdet.
Technische Daten:
- Alte Gasheizung durch Wärmepumpe ersetzt
- Teilw. Fußbodenheizung + Radiatoren
- 3-Fach Verglaste Fenster + Außendämmung
- 105m² Wohnfläche
Ich habe Smarthome Thermostate, welche in dem Zeitraum wo wir beide (Ich + meine Frau) nicht Zuhause sind die Heizung sich komplett abstellt (Frostsymbol), zwischen 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr.
Wenn wir nach Hause kamen, dann war das Aufheizen auch kein großes Problem, das ging Ruck-Zuck besonders bei solchen kalten Temperaturen wie aktuell, aber seit dem die Wärmepumpe da ist, brauchen die Räume EWIGKEITEN bis sie auf Temperatur kommen. Gibt es keine Regeln die bestimmen wie schnell ein Raum sich aufheizen muss???
Der Vermieter meint die anderen hätten keine Probleme und eine Mindesttemperatur sollte man sowieso einhalten in den Räumen, aber wir sehen es nicht ein die Räume zu beheizen während man nicht Zuhause ist. Die Radiatoren werden teilweise auch garnicht warm, dies sei durch die niedrigere Vorlauftemperatur von 35-50° bedingt durch die Wärmepumpe nicht anders möglich, da diese sonst nicht effizient arbeiten kann?
Die Heizungen ehr anzustellen ist für uns auch keine Option, da wir wie gesagt es nicht einsehen die Energiekosten zu zahlen obwohl wir garnicht Zuhause sind, kann man den Vermieter verpflichten die Vorlauftemperatur wieder zu erhöhen, so wie es vorher mit der Gasheizung der Fall war?? Der Vermieter lässt auf normalem Weg überhaupt nicht mit sich reden und spricht immer über die Effizienz und dass das Heizen dann für alle teurer werden würde, aber da können wir doch nichts zu, ist ja nicht unser Problem das bei den anderen den ganzen Tag jemand Zuhause ist?
Besten Gruß